Die E-Mail wird nicht korrekt angezeigt? Hier im Browser öffnen.

Liebe Leserinnen und Leser,

nach hoffentlich erholsamen Feiertagen liegt nun bereits ein knapper Monat im neuen Jahr hinter uns. Und schon wurden die ersten Projekte in Angriff genommen. Aber auch längerfristige Vorhaben aus der Vergangenheit finden mit frischem Elan ihre Fortsetzung. Lesen Sie dazu mehr in unserem neusten Newsletter.

Wie immer haben Sie die Möglichkeit, uns Ihre Meinung wissen zu lassen, ob als Feedback an die Redaktion oder in unserem internen Forum MeinBDÜ. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen

und wünschen viel Spaß beim Lesen!

Aus dem Bundesvorstand

Soziale Absicherung für Selbstständige bleibt wichtiges Thema

Auch im neuen Jahr setzt der BDÜ sich im Sinne seiner größtenteils als Freiberufler bzw. selbstständig tätigen Mitglieder für die gerechte Behandlung bei Sozialabgaben und in der Altersvorsorge ein – nicht nur in Deutschland, sondern auch auf europäischer Ebene.

Zwischenstand nach GroKo-Sondierungen

Inwieweit finden die Anliegen von Selbstständigen Berücksichtigung in einer möglichen Neuauflage der von Union und SPD gebildeten Großen Koalition? Eine Frage, die auch viele BDÜ-Mitglieder und ihre Kolleginnen und Kollegen außerhalb des Verbands beschäftigt.

Das Fazit nach Abschluss der Sondierungsgespräche fällt eher mager aus. Selbstständige werden nur an einer Stelle im Ergebnispapier erwähnt: „Um den sozialen Schutz von Selbständigen zu verbessern, wollen wir eine gründerfreundlich ausgestaltete Altersvorsorgepflicht für alle Selbständigen einführen, die nicht bereits anderweitig abgesichert sind. Dabei sollen diese zwischen der gesetzlichen Rentenversicherung und als Opt-out-Lösung anderen geeigneten insolvenzsicheren Vorsorgearten wählen können. Zudem werden wir die Mindestkrankenversichungsbeiträge für kleine Selbstständige reduzieren.“ (Quelle: Dokument in Die Zeit, S. 13, Zeilen 572 – 577, Stand: 12.01.2018)

Besondere Beachtung scheint den konkreten Verbesserungen für diesen Teil des Mittelstands und damit des viel beschworenen Rückgrats der deutschen Wirtschaft immer noch nicht geschenkt zu werden. Umso mehr bleibt der BDÜ am Ball und meldet sich immer wieder zu Wort.

BDÜ beteiligt sich an EU-Konsultation

Quelle: Wikimedia Commons

Ganz im Sinne des oben beschriebenen Engagements hat der BDÜ-Vorstand in seiner Sitzung Mitte Januar beschlossen, an der „Öffentlichen Konsultation zu einer möglichen Maßnahme der EU zur Bewältigung der Herausforderungen des Zugangs zum Sozialschutz für Menschen in allen Beschäftigungsformen im Rahmen der europäischen Säule sozialer Rechte“ teilzunehmen.

Vizepräsident Ralf Lemster meint dazu: „Es gilt, Ungleichbehandlungen abzubauen und unseren Mitgliedern eine soziale Absicherung zu fairen und erschwinglichen Konditionen zu ermöglichen. Mit der Teilnahme an der EU-Konsultation bringt sich der BDÜ auch auf europäischer Ebene in den Diskussionsprozess ein.“

Über die Teilnahme haben wir in einer Medieninformation berichtet. Nähere Informationen zur EU-Konsultation gibt es hier.


BDÜ-Umfragen: Auftragslage und Geschäftsklima 2017

BDÜ: Auftragslage Übersicht 2017
BDÜ: Geschäftserwartung Übersicht 2017

Der BDÜ führt monatlich eine anonyme Umfrage unter seinen Mitgliedern durch, in der sie aufgerufen sind, ihre jeweilige Auftragslage und die Aussichten für die Geschäftsentwicklung einzuschätzen.

Die daraus resultierenden Ergebnisse werden in einer Infografik zusammengefasst und auf der BDÜ-Website als Übersicht zum Geschäftsklima veröffentlicht.

Die Jahresübersicht für 2017 steht nun auch zur Verfügung. Die Auftragslage entwickelte sich – mit Ausnahme eines kleinen Ausreißers im November mit sowohl im Bereich „sehr gut“ als auch „schlecht“ vom Trend abweichenden Werten – insgesamt positiv. Die Prognosen für die Geschäftsentwicklung waren übers Jahr gesehen weitgehend neutral. Auch hier kam es in einem Monat zu leichten Abweichungen, diesmal im Mai.

Aus den Mitgliedsverbänden

BDÜ trifft Event-Branche

Am 10./11. Januar traf sich die Event-Branche auf der Best of Events International in Dortmund. Der BDÜ LV Nordrhein-Westfalen und der Verband der Konferenzdolmetscher (VKD) im BDÜ waren mit einem gemeinsamen Stand präsent, leisteten Aufklärungsarbeit und führten viele gute Gespräche mit Vertretern der für Konferenzdolmetscher und Übersetzer sehr wichtigen Zielgruppe.

Absolutes Highlight am Stand war die „Vorführkabine“, in der Besucher das Simultandolmetschen sowie das Shadowing ausprobieren konnten. Insgesamt ein sehr gelungener Auftritt!

JMV des LV Berlin-Brandenburg


2018 startete der BDÜ Landesverband Berlin-Brandenburg gleich mit seiner Jahresmitgliederversammlung, zu der am 20. Januar mehr als 80 Mitglieder angereist waren.

Den Schwung des Jahresbeginns spürte man auch an der Bereitschaft, aktiv im Verband mitzuarbeiten und die Zukunft für den Berufsstand mitzugestalten. So fanden sich u. a. mehrere Kolleginnen, die eine Arbeitsgruppe zum Thema „Existenzgründung“ etablieren wollen. Ebenso erfreulich: Der Vorstand soll um fünf Mitglieder erweitert und damit die Arbeit auf mehr Schultern verteilt werden. Die Details zu den Personalia gibt es in der kommenden Ausgabe.


Konferenzdolmetscher tagen in Nürnberg

Am letzten Januar-Wochenende kamen auch rund 200 Mitglieder des Verbands der Konferenzdolmetscher (VKD) im BDÜ zu ihrer Jahresmitgliederversammlung zusammen. Sie trafen sich in Nürnberg, der Geburtsstadt des Simultandolmetschens, das hier im Rahmen der Nürnberger Prozesse eingeführt wurde.

Zu diversen Ämtern im Vorstand – unter anderem das der ersten Vorsitzenden, der Schatzmeisterin sowie der zweiten und der dritten Beisitzerin – standen Wahlen an. Die Funktionen wurden mit engagierten Kolleginnen neu besetzt. Den damit ausscheidenden Amtsinhabern wurde für die grandiose Arbeit mit tosendem Applaus gedankt. Da die Versammlung erst kurz vor Redaktionsschluss zu Ende ging, werden wir die neuen Funktionsträger im nächsten Newsletter vorstellen. Wer es nicht abwarten kann: Auf der Facebook-Seite des VKD wurde sozusagen im „Livestream“ von der JMV berichtet.

Mit Ingrid Körber und Monika Eingrieber war auch der BDÜ-Bundesvorstand vertreten. Die Kolleginnen berichteten über dessen Aktivitäten, die auch Dolmetscher betreffen, wie die Zusammenarbeit mit dem BAMF bei der Gestaltung von Qualifizierungsangeboten für Laiendolmetscher im Rahmen der Flüchtlingshilfe, die Diskussion über den Schutz der Berufsbezeichnung und die Optimierung der Online-Suche in der Mitgliederdatenbank.

Wie jedes Jahr boten sich zudem zahlreiche Gelegenheiten, außerhalb der offiziellen Sitzung mit Kollegen zu netzwerken und den Austragungsort zu erkunden.



Aus der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft

Zeit ist Geld: Sparen dank Mitglieder-Rabatten

Quelle: Wikimedia CommonsIn vielen Übersetzungsprojekten ist Zeit ein wichtiger betriebswirtschaftlicher Faktor. Praktische Tools für die genaue Messung und Kontrolle des Zeitaufwands sind daher willkommene Hilfsmittel.

Advanced International Translations (AIT) hat dazu für Übersetzer die Time-Tracking-Software ExactSpent entwickelt, die sich bei Bedarf auch einfach in TO3000 integrieren bzw. von dort aus öffnen lässt. Damit kann neben der für ein Projekt aufgewendeten Zeit auch der jeweils umgesetzte Wert und die eigene Produktivität gemessen werden.

ExactSpent gibt es mit dem üblichen BDÜ-Nachlass von 30 % auf AIT-Produkte. Wer sich besonders beeilt, erhält bis zum 31. Januar sogar einen Einführungsrabatt von 50 %. Die genauen Bedingungen sind wie immer in MeinBDÜ beschrieben.

Für die Jahresanfangsaktion von SDL müssen sich BDÜ-Mitglieder ebenfalls sputen: Auch hier gelten noch bis zum 31. Januar besonders gute Konditionen (speziell für Upgrader).

Wer keine Spargelegenheit verpassen will, sollte regelmäßig in die Rubrik „Vergünstigungen“ in MeinBDÜ schauen.

Aktuelle Webinare zu ausgewählten Themen

 

Fortbildung praktisch und bequem vom eigenen Schreibtisch aus:

07.02.2018:
Word aufgeweckt – Text-Überarbeitung flott und nachvollziehbar

Drei aufeinander aufbauende Webinare zum Thema „Textiltechnik“:
19.02.2018: Teil 1 – „Herstellung von Textilerzeugnissen“
20.02.2018: Teil 2 – „Textilveredelung“
22.02.2018: Teil 3 – „Technische Textilien“

21.02.2018:
Akquise-Webinar für Einsteiger: Mit Agenturen und Kollegen als Auftraggeber durchstarten     

21.02.–28.03.2018:
Webinarreihe Rechtssprache: Erwerb sicherer Kenntnisse der deutschen Rechtssprache

26.02. und 05.03.2018:
Stressmanagement: Ich habe den Stress ... im Griff!

28.02.2018:
Akquise-Webinar für erfahrenere Sprachmittler: Mit Kontinuität und Systematik Direktkunden und lukrative Aufträge gewinnen


Neben diesen nützlichen Online-Weiterbildungsangeboten können auch die bewährten kostenlosen Webinarreihen zu SDL Trados, memoQ, STAR Transit und Across auf der Website unter BDÜ-Webinare gebucht werden.

Für weiterführende Auskünfte können Sie sich zudem gerne an service@bdue.de wenden.

Aus der Branche

Transius Konferenz im Juni

Transius, das Forschungszentrum für juristische und institutionelle Übersetzung der Universität Genf, veranstaltet vom 18. bis 20. Juni 2018 eine internationale Konferenz.

Sie soll Einblick in jüngste Erkenntnisse aus Forschung und Praxis und damit in die vielen Facetten der juristischen und institutionellen Übersetzung geben. Außerdem bietet sie auch Vertreterinnen und Vertretern aus unterschiedlichen beruflichen Umfeldern die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung.

BDÜ-Mitglieder können zu einem Vorzugstarif teilnehmen, allerdings ist hierfür nur ein bestimmtes Kontingent reserviert, weshalb sich bei Interesse eine schnelle Entscheidung empfiehlt. In MeinBDÜ sind die Anmeldemodalitäten genauer beschrieben.

13. International Legal Forum

Auch an der Konferenz der FIT Task Force for Legal Translation and Interpreting (FIT-ILF) in Kooperation mit ATICOM, die vom 6. bis 8. September in Bonn stattfindet, können BDÜ-Mitglieder zu vergünstigten Konditionen teilnehmen.

Die 13. Ausgabe der Veranstaltung steht unter der Überschrift „Übersetzen und Dolmetschen im juristischen Bereich in der sich wandelnden Welt: Technologie – Outsourcing – Veränderungen“. In den Konferenzsprachen Englisch, Französisch und Deutsch wird über eine Vielzahl von Themen wie Normen und bewährte Praktiken, internationale Kooperationen sowie Videokonferenztechnik und maschinelle Übersetzung diskutiert. Informationen gibt es auf der Konferenz-Website; anmelden kann man sich ab Mitte Februar.

Aufruf für Beiträge zur Tagung „Nationale Variation in der deutschen Rechtsterminologie“ im Oktober in Belgien

Für seine zweite Tagung am 12./13. Oktober in Eupen (Belgien) hat sich der Ausschuss der Deutschsprachigen Gemeinschaft für die deutsche Rechtsterminologie mit dem o. g. Thema für eine internationale Ausrichtung entschieden. Schließlich gibt es nicht nur eine deutsche Rechtssprache, sondern so viele, wie es deutschsprachige Rechtssysteme gibt. Neben den Rechtssprachen der verschiedenen Länder, in denen Deutsch nationale oder regionale Amtssprache ist, gibt es zudem noch die deutsche Rechtssprache der Europäischen Union. Die Tagung soll einen Querschnitt durch die Problematik der nationalen Variation in der deutschen Rechtsterminologie bieten.

Wer sich aktiv mit einem Beitrag beteiligen möchte, kann bis zum 30. April einen Vorschlag dazu einreichen. Details im Call for Papers.


Paul Celan Fellowships des IWM

Noch bis zum 18. März können beim Wiener Institut für die Wissenschaften vom Menschen Bewerbungen für die Paul Celan Fellowships 2018/2019 eingereicht werden. Ziel des Programms ist die Überwindung der Ungleichheiten bei der Rezeption wissenschaftlicher Literatur aufgrund der Teilung Europas im 20. Jahrhundert. Daher fördert das 1987 gegründete Fellowship-Programm Übersetzungen grundlegender und zeitgenössischer wissenschaftlicher Schlüsselwerke in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften zwischen ost- und westeuropäischen Sprachen.

Die genauen Voraussetzungen für eine Bewerbung stehen in Englisch auf der Institutswebsite bereit.

Social Media