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Entscheidungen von Oberlandesgerichten zu Übersetzungen im Justizwesen

Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat entschieden, dass es dem Gesetzgeber bei der Staffelung der Zeilensätze sehr wohl auf die Editierbarkeit ankommt und der Gesetzestext auch in diesem Sinne auszulegen ist. Laut der Entscheidung mit dem Aktenzeichen 2 Ws 73/14 kann ein erhöhter Zeilenpreis berechnet werden, wenn der Ausgangstext in nicht editierbarer Form vorliegt, z.B. in einer nicht abänderbaren PDF-Datei.

Das OLG Koblenz hat entschieden, dass es zur Vorausmitteilung der gewünschten Dolmetschart (also konsekutiv oder simultan) ausreichend ist, wenn der Richter dies zu Verhandlungsbeginn bzw. in der Verhandlung festlegt.

Und das OLG Frankfurt am Main (Aktenzeichen 2Ws 47/14) hat eine Entscheidung bezüglich seltener Sprachen gefällt: Bei seltenen Sprachen wie dem Lettischen wurde für die Übersetzung ein Zeilenpreis von € 2,05 zugebilligt.

Quelle: Die entsprechenden Urteile der Oberlandesgerichte


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