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Finanzierung professioneller Dolmetscher bei Akutfällen gefordert

Der 118. Deutsche Ärztetag fordert, dass "zumindest für die Erstversorgung, die Diagnose von akut behandlungsbedürftigen Erkrankungen und wichtige Vorsorgemaßnahmen, bei Flüchtlingen, Asylbewerbern und weiteren akut aufgenommenen Migranten durch Kommunen und Krankenkassen die Finanzierung von professionellen Sprach- und Kulturmittlern gesichert werden muss".

Der Bundesverband für Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) hat mehrfach darauf hingewiesen, dass eine professionelle Verdolmetschung bei Menschen, die nicht der deutschen Sprache mächtig sind, bei Situationen in Ämtern, im Gesundheitswesen zur Qualitätssicherung und Vermeidung von Fehlern dient. Und eine Vermeidung der Überforderung der zur Sprachmittlung herangezogenen Laien.

Außerdem fordert der Ärztetag, die interkulturelle und sprachliche Sensibilität auch in der ärztlichen Weiter- und Fortbildung kontinuierlich zu fördern. Begrüßt wird die Entwicklung eines Curriculums der Bundesärztekammer zur ärztlichen Gesprächsführung, das für die Weiter- und Fortbildung von Ärztinnen und Ärzten aller Fachrichtungen genutzt werden solle.

Quellen:

Ärzteblatt

Osnabrücker Zeitung

Bundesaerztekammer



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