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Gesetz zur Bekämpfung von Zahlungsverzug mit neuen Zahlungsfristen

Die im Zuge der Umsetzung einer europäischen Richtlinie im Juli 2014 in Kraft getretene gesetzliche Regelung zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr unterscheidet zwischen Kunden öffentlicher Stellen und der freien Wirtschaft. Bei der Lieferung von Gütern oder Erbringung von Dienstleistungen zu Gunsten öffentlicher Stellen sind Rechnungen innerhalb von 30 Tagen, in Ausnahmefällen innerhalb von 60 Tagen zu zahlen.

In der freien Wirtschaft müssen Unternehmen ihre Rechnungen innerhalb von 60 Tagen laut neuer Regelung zahlen, es sei denn, es wird ausdrücklich etwas Abweichendes vertraglich vereinbart, ohne den Vertragspartner zu benachteiligen. Dadurch  verschlechtert sich die Lage von Unternehmen und Dienstleistern, sofern es ihnen nicht gelingt, 30 Tage vertraglich zu vereinbaren.

Weitere Einzelheiten lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift MDÜ, die vom Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer Ende Oktober 2014 herausgegeben wird (Informationen über den Bezug siehe „Fachzeitschrift“ auf dieser Website). 

Quelle: Mittelstandsdepesche 09-2014 des DASV, Deutsche Anwalts- und Steuerberatervereinigung für die mittelständische Wirtschaft e. V.


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