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Landgericht Duisburg billigt Simultandolmetscherin erhöhten Satz zu

In einem Rechtsstreit vor dem Landgericht Duisburg ging es um die Entschädigung einer Dolmetscherin (BDÜ-Mitglied), bei deren Ladung nicht genau erkennbar war, ob sie simultan (zeitgleich zu den Redebeiträgen der Beteiligten des Gerichtsprozesses) oder konsekutiv (die Beteiligten machen immer wieder Redepausen, in denen die Dolmetscherin das Gesagte wiedergibt) dolmetschen soll.

Mit dem Beschluss mit dem Aktenzeichen 22 O 67/13 vom 7.8.2015 hat das Landgericht Duisburg, 2. Kammer für Handelssachen, entschieden, dass der Auftrag des Dolmetschers erst mit dem Aufruf der Verhandlung beginnt und nicht bereits mit der Ladung. Damit sei es sachgerecht, dass hinsichtlich der Frage einer Heranziehung als Simultandolmetscher auf diesen Zeitpunkt abzustellen sei. Damit lägen die Voraussetzungen vor, unter denen die Dolmetscherin den erhöhten Satz in höhe von 75,- € erhält.

Der Wortlaut der Entscheidung befindet sich im Download-Bereich im Mitgliederbereich "MeinBDÜ" unter JVEG. 

Quelle: Beschluss des Landgerichts Duisburg mit dem Aktenzeichen 22 O 67/13 vom 7.8.2015


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