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Neuer Gerichtsbeschluss zur seltenen Sprache: Schwedisch

Am 29.09.2015 hat das Amtsgericht Frankfurt am Main unter Aktenzeichen 975 Gs - 6120 Js 241920/14 entschieden, dass Schwedisch gemäß der BDÜ-Kriterien als seltene Sprache aufzufassen und daher ein Zeilenhonorar von 2,05 Euro angemessen ist. Im Beschluss heißt es: "Nach der Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main ist die Einordnung einer Sprache als in Deutschland selten vorkommende Fremdsprache durch den Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer [ein] geeignetes Kriterium für die Anwendbarkeit des erhöhten Gebührensatzes nach § 11 Abs. 1 Satz 3 JVEG...". Den Beschluss können Sie in MeinBDÜ herunterladen.

Einen ausführlichen Bericht zu dem Thema finden Sie im MDÜ 5/2015.

Quelle: Beschluss des Amtsgerichts Frankfurt am Main vom 29.9.2015 unter dem Aktenzeichen 975 Gs - 6120 Js 241920/14.


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