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BDÜ fordert Einsatz von qualifizierten Sprachdienstleistern

(Berlin/Landshut, 19. April 2016) Dolmetscher und Übersetzer finden sich zurzeit vor dem Hintergrund der globalen Umwälzungen und somit auch der internationalen, europäischen und nationalen Flüchtlingspolitik immer wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit. Daher steht die Diskussion dieser Themen und ihrer Auswirkungen auf den Berufsstand selbstverständlich auch auf der Tagesordnung der Jahresmitgliederversammlung des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ). Die Delegierten aus dem gesamten Bundesgebiet treffen sich am kommenden Wochenende, dem 23./24. April 2016, im niederbayrischen Landshut.

Der BDÜ begrüßt das meist ehrenamtliche Engagement von Laiensprachmittlern. Jedoch plädiert er ausdrücklich für die Beauftragung von ausgebildeten, fachkundigen Profis, wenn es über einfache Hilfs- und Begleitdienste hinausgeht, vor allem in rechtlich relevanten sowie Leib und Leben betreffenden Einsätzen. Solche Experten sind meist nur ein paar Klicks entfernt: Sie finden sich z. B. in der Online-Datenbank des BDÜ, in der nach den unterschiedlichsten Sprachkombinationen und Fachgebieten sowie speziellen Qualifikationen ausgewählt werden kann.

Im Fokus der Mitgliederversammlung stehen weitere verbandspolitisch wichtige Punkte: die sich kontinuierlich wandelnden Arbeitsbedingungen in der Branche, die Fortbildungsmöglichkeiten sowie Fach- und Vorsorgeangebote für die Einzelmitglieder, die Initiativen mit verschiedenen Kooperationspartnern z. B. im Gesundheitswesen und mit Mittelstandsorganisationen oder die Stärkung der Wahrnehmung des föderal aufgebauten und stetig wachsenden Berufsverbands in der Öffentlichkeit.

Turnusmäßig wird die BDÜ-Bundesmitgliederversammlung von einem der 13 Mitgliedsverbände ausgerichtet. Diesmal hat das der Landesverband Bayern übernommen, dessen Regionalgruppe Landshut das Rahmenprogramm organisiert. „Wir werden mit den Teilnehmern die Burg Trausnitz besichtigen und ihnen bei einer Stadtführung die Schönheiten Landshuts zeigen“, so Jeannette Lakèl, Leiterin der Gruppe und seit Kurzem Vorstandsmitglied in Bayern.
Stadtrat Stefan K. Gruber wird die Teilnehmer am Samstag, dem 23. April, um 9.30 Uhr im Michel Hotel Landshut begrüßen.

Über den Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V.:

Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) ist mit über 7.500 Mitgliedern der größte deutsche Berufsverband der Branche. Er repräsentiert etwa 80 Prozent aller organisierten Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland und vertritt seit 1955 deren Interessen. Eine BDÜ-Mitgliedschaft steht für Qualität, denn alle Mitglieder müssen vor Aufnahme in den Verband ihre fachliche Qualifikation für den Beruf nachweisen. Die Mitgliederdatenbank im Internet hilft bei der Suche nach Dolmetschern und Übersetzern für mehr als 80 Sprachen und zahlreiche Fachgebiete (www.bdue.de).

Über den BDÜ Landesverband Bayern e.V.:

Der mit derzeit etwa 1.500 Mitgliedern größte Mitgliedsverband des BDÜ mit Sitz in München wurde 1957 gegründet. Als Berufsverband informiert und unterstützt er seine Mitglieder in allen berufsrelevanten Fragen und Belangen, vertritt ihre Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Justiz und ist kompetenter Ansprechpartner in Bayern – sei es für Auftraggeber, die Ausbildungsinstitute, die Wissenschaft, die breite Öffentlichkeit oder die Branche selbst.
Regelmäßige Mitgliedertreffen, vor allem auf Regionalgruppenebene, schaffen Möglichkeiten für Kontaktpflege und Erfahrungsaustausch. Es gibt im Verband zehn über Bayern verteilte Regionalgruppen sowie neun Sprach- und Fachgruppen in München (www.by.bdue.de).

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