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Positionspapiere des BDÜ

Stellungnahmen zu wichtigen aktuellen Fragen der Berufsausübung/Branche


BDÜ als alleiniger Autor

Zur Diskussion zum Thema:
Altersvorsorge für selbstständig Tätige

Juni 2017

Weil die Mitglieder des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) überwiegend selbstständig tätig sind (aktuell 86 Prozent), ist das Thema für den BDÜ von großer Relevanz. Der BDÜ verfolgt daher die Diskussionen zu diesem Thema sehr aufmerksam und vertritt die Interessen seiner Mitglieder in entsprechenden bundesweiten Gremien.

Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation akzeptiert der BDÜ grundsätzlich die Notwendigkeit von Regelungen für eine Altersvorsorgepflicht auf einem Niveau knapp oberhalb der Grundsicherung. Dabei ist es von großer Bedeutung, die maximale Wahlfreiheit in der Art und Form der Altersvorsorge zu garantieren und die Diversität der gewählten Produkte zu bewahren. Eine Rentenversicherungspflicht mit dem Ziel, langfristig alle Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen, lehnt der BDÜ nachdrücklich ab.

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Obwohl es seit mehreren Jahren eine bundesweite Datenbank (www.justiz-dolmetscher.de) gibt, bestehen in den einzelnen Bundesländern immer noch deutliche Unterschiede bei den Voraussetzungen für:
Dolmetsch- und Übersetzungstätigkeiten für gerichtliche und behördliche Zwecke

März 2017

Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) plädiert daher für die Einführung von bundesweiten Mindeststandards (u.a. einschlägige Dolmetscher- bzw. Übersetzerprüfung, Nachweis von Kenntnissen der deutschen Rechtssprache), um eine einheitlich hohe Qualität für alle Justizbehörden zu gewährleisten.

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Der BDÜ begrüßt ausdrücklich die Initiative für eine gesetzliche Regelung zur
Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft

Mai 2016

Die Position des BDÜ wird durch folgende grundsätzliche Thesen beschrieben:

  • In dem von der Bundesregierung am 25.05.2016 verabschiedeten Entwurf eines Integrationsgesetzes fehlt die noch im Referentenentwurf des BMAS und des BMI vom 29.04.2016 enthaltene klare Regelung zur Kostentragung für Dolmetscher- und Übersetzungsdienste im Sozialverwaltungsverfahren und bei der Ausführung von Sozialleistungen unmittelbar im jeweiligen Leistungssystem. Damit wäre ein Beitrag zur Rechts- und Verwaltungsvereinfachung geleistet worden, da der Anspruch auf Erstattung von Kosten für Dolmetscher- und Übersetzungsdienste gegenüber mittellosen Asylsuchenden und Flüchtlingen regelmäßig nicht realisierbar ist.
    Die entsprechenden Regelungen sollten daher in das Gesetz mit aufgenommen werden.
  • An die heranzuziehenden Dolmetscher und Übersetzer sollten Mindestanforderungen formuliert werden.
  • Ein möglicher Ansatz wären Qualifikationsnachweise, wie sie z. B. in der ISO-Norm für das Dolmetschen im Gesundheits- und Gemeinwesen (ISO 13611:2014-12) vereinbart wurden.
  • Für die Heranziehung im Sozialverwaltungsverfahren sowie bei rechtlichen Auseinandersetzungen oder in Verfahren, die in die Grundrechte der Berechtigten eingreifen, sollten allgemein beeidigte, öffentlich bestellte oder ermächtigte Dolmetscher und Übersetzer beauftragt werden.
  • Für das Dolmetschen und Übersetzen im Gesundheitswesen ist eine ausreichend gedeckte Vermögensschadenshaftpflichtversicherung für die Auftragnehmer wichtig.

Download Stellungnahme BDÜ zum Integrationsgesetzentwurf vom 28.06.2016 

Download Stellungnahme BDÜ zum Integrationsgesetzentwurf

Download verabschiedeter Regierungsentwurf zum Integrationsgesetz vom 25.05.2016

Download Referentenentwurf BMAS/BMI zum Integrationsgesetz vom 29.04.2016

In Anbetracht der hohen Flüchtlingszahlen werden deutschlandweit immer mehr Dolmetscher z.B. für die Betreuung Asylsuchender benötigt. Dolmetscherpools bei Städten und Gemeinden können hier Abhilfe schaffen. Der BDÜ begrüßt grundsätzlich die Bildung solcher Dolmetscherpools, sieht jedoch in der praktischen Umsetzung einige Probleme, auf die in diesem Positionspapier hingewiesen wird.

Mai 2015

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Im Rahmen seines Engagements für die Professionalisierung des Dolmetschens in diesen Bereichen setzt sich der BDÜ für die Sicherung der Qualität beim Fachdolmetschen ein. Der BDÜ setzt in diesem Zusammenhang u.a. auf:

  • Sensibilisierung der Auftraggeber für die Beauftragung qualifizierter Dolmetscher

  • Schaffung eines Bewusstseins für die komplexen Anforderungen in den Bereichen Fachsprache, Dolmetschtechniken, Neutralität, Verschwiegenheit, interkulturelles Verständnis und Vermittlung und für die große Verantwortung, die Dolmetscher bei ihren Einsätzen übernehmen

  • Angemessene Vergütung der Dolmetschleistungen

  • Sensibilisierung der Dolmetscher für die Wichtigkeit ihrer Aufgabe

  • Aufklärung bezüglich möglicher Haftungsrisiken bei der Beauftragung von nicht qualifizierten Dolmetschern

März 2015

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Damit der Bedarf an qualifizierten Übersetzern und Dolmetschern auch in Zukunft gedeckt werden kann, müssen geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Wirtschaft und Politik geben derzeit jedoch zu wenige Anreize für Investitionen in die Förderung von Mehrsprachigkeit und die Ausbildung von Übersetzern und Dolmetschern. Diese werden zur Gewährleistung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft jedoch dringend gebraucht.

Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. bringt folgende Vorschläge in die Diskussion um den Fachkräftemangel in Deutschland ein:

  • Förderung von auf seltene Sprachen spezialisierten Studiengängen für Übersetzer und Dolmetscher, um auch für diese Sprachen ausreichend Fachkräfte bereitzustellen.
  • Förderung von Deutsch als Fremdsprache bei Übersetzungs- und Dolmetschstudiengängen, um auch das Potenzial von Zuwandern nutzen zu können.
  • Förderung von dualen Studiengängen, um die fachliche Seite der Ausbildung nachhaltig zu stärken.

April 2014

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Der BDÜ zum 70. Deutschen Juristentag in Hannover:
Juristische Sachverhalte korrekt übersetzen

September 2014

Wer in einer Gerichtsverhandlung dolmetscht oder Unterlagen für Gerichte übersetzt, muss die juristischen Fachbegriffe sowohl im Deutschen als auch in der Fremdsprache genau kennen.

Auf einem Stand beim 70. Deutschen Juristentag im HCC Hannover Congress Centrum vom 16.-19. September 2014 informierten gerichtserfahrene Kolleginnen und Kollegen des BDÜ über die Möglichkeiten, passende juristische Übersetzer oder Gerichtsdolmetscher zu finden.

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Anmerkungen des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) zu:
Vorschlag für eine VERORDNUNG DES RATES über die Umsetzung der verstärkten Zusammenarbeit bei der Schaffung eines einheitlichen Patentschutzes im Hinblick auf die anzuwendenden Übersetzungsregelungen (KOM (2011) 216)

Mai 2011

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Stellungnahme des BDÜ zum Gesetzesentwurf:
Intensivierung des Einsatzes von Videokonferenztechnik in gerichtlichen und staatsanwaltschaftlichen Verfahren

September 2010

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Stellungnahme des BDÜ zu den Entwürfen für eine Richtlinie über die:
Rechte auf Dolmetschleistungen und Übersetzungen in Strafverfahren
(Ratsdokument PE-CONS 1/10 sowie Kommissionsdokument 2010/005

März 2010

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BDÜ als Unterzeichner in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen

Gemeinsame Initiative Mittelstandsallianz des BVMW:
Innovativ und flexibel.
Anforderungen an einen flexiblen und modernen Arbeitsmarkt.

April 2014

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Gemeinsame Initiative Mittelstandsallianz des BVMW:
Innovativ und flexibel.
Innovationsstandort Deutschland stärken.

April 2014

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Gemeinsame Stellungnahme von ADÜ Nord, ATICOM, BDÜ, VDÜ und VVD zum:
Gesetzesentwurf zur Änderung von § 184 GVG

April 2010

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Vom BDÜ unterstützte Positionspapiere von Partnerverbänden

Stellungnahme der FIT (Fédération internationale des traducteurs) zum Thema:
Crowdsourcing im Bereich Übersetzen, Dolmetschen und Terminologiearbeit

April 2015

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