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Liebe Leserinnen und Leser,

auch das vor uns liegende Jahr verspricht ein spannendes zu werden. Die weltweiten politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen sorgen nicht zuletzt in den Sprachbranchen für Bewegung. Da heißt es sowohl für den Verband als auch für unsere Mitglieder gut informiert und vorbereitet sein.

Lesen Sie also, wo und wie sich der Verband für Sie einbringt.
Und: Bilden Sie sich weiter, besuchen Sie eine Branchenkonferenz – so sind Sie für die Herausforderungen der Zukunft bestens gerüstet.

Ideen für die Themenauswahl? Schreiben Sie uns!

Die Newsletterredaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Start ins neue Jahr.
Bleiben Sie informiert!


Aus dem Bundesvorstand

Diskussionsabend zur „Leichten Sprache“ mit BDÜ-Beteiligung

Am 16. Januar fand auf Einladung der Landesvertretung Niedersachsen in Berlin eine Gesprächsrunde mit dem Thema „Einfache Sprache in der Justiz” statt. Die niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz stellte klar: „Eine verständliche Sprache ist kein nettes ‚Extra’, sondern die Voraussetzung für den Zugang zum Recht.”

Unter den 150 zu dem Abend geladenen Diskussionsgästen waren auch die BDÜ-Vizepräsidenten Catherine Stumpp und Francisco J. Kuhlmann, die bei der Gelegenheit den Verband vorstellten und sich aktiv an der Runde beteiligten. Das Thema wird auch den BDÜ weiter beschäftigen und beispielsweise bei der im Oktober in Hannover stattfindenden Fachkonferenz Sprache und Recht (www.fsr2017.de) eine Rolle spielen.

BDÜ-Vizepräsident Francisco J. Kuhlmann stellte den Verband vor
(Foto: Landesvertretung Niedersachsen, York Maecke)

BDÜ und Gewerkschaften: Gemeinsame Themen?

Zum Neujahrsempfang der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am 24. Januar war auch BDÜ-Präsident André Lindemann geladen.

Auf den ersten Blick gibt es kaum Berührungspunkte. In der laufenden Podiumsdiskussion mit Sozialpolitikern der im Bundestag vertretenen Parteien zeigten sich dann aber doch gemeinsame Themen wie Mindesthonorare für Selbstständige auf Vermittlungsplattformen, die von allen Parteien erwünschte Einbeziehung von Soloselbstständigen in die Sozialsysteme oder sogar die Neudefinition von Begriffen wie Arbeit, Arbeitnehmer u. ä.

Auch für den BDÜ wichtige Themen also, die besonders im Wahljahr 2017 weiter heiß diskutiert werden dürften.

Podiumsdiskussion mit Vertretern der Fraktionen: v. l. Michael Kellner - Bündnis 90/Die Grünen, Katja Mast - SPD, Peter Weiß - CDU/CSU, Klaus Ernst - Die Linke, Reiner Hoffmann - DGB
(Foto: André Lindemann)


Neuordnung der Vorstandsressorts

Der Bundesvorstand hat bei seiner Januarsitzung die Zuständigkeiten der Vorstandsmitglieder neu geordnet: Vizepräsident Ralf Lemster übernimmt die verbandspolitische Interessenvertretung (Public Affairs). Daneben betreut er weiterhin das Ressort „Dolmetscher und Übersetzer als Unternehmer”.

Die Öffentlichkeitsarbeit und die Leitung des Referats „Kommunikation” übergibt er an Vizepräsident Francisco J. Kuhlmann, der bisher bereits für die Sozialen Medien verantwortlich zeichnete.

Wer macht was?

Mitglieder des Bundesvorstands und ihre Ressorts

Bundesreferenten


Nachwuchsförderung: Know-how-Transfer in Leipzig

Zum Jahresauftakt gab es am 9. Januar den BDÜ am Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie (IALT) der Uni Leipzig gleich im Doppelpack: Die Bundesreferentin für Ausbildung Lisa Rüth (im Bild rechts) stellte die BWL-Webinarreihe des BDÜ vor. Diese steht nun auch den Studierenden des IALT kostenlos zur Verfügung. Damit können sich die künftigen Kolleginnen und Kollegen mit fundiertem Wissen aus erster Hand über grundlegende Themen wie Preiskalkulation, Marketing und Kundenmanagement informieren.

Danach hielt Lina Gerstmeyer vom LV Sachsen (im Bild links) einen kurzen Workshop, bei dem die rund 50 anwesenden Studierenden üben konnten, wie man sich selbst überzeugend und professionell präsentiert.

Moderiert und organisiert wurde die Veranstaltung von Johannes Härtel (IALT). Das Institut wurde vertreten durch Prof. Dr. Carsten Sinner.

Aus den Mitgliedsverbänden

VKD-Vorstand neu gewählt

An der Jahresmitgliederversammlung des Verbands der Konferenzdolmetscher im BDÜ (VKD) in Leipzig nahmen am 28./29. Januar mehr als 200 Mitglieder teil. Dabei standen u. a. Wahlen an: Beatrix Luz wurde in das Amt der ersten Vorsitzenden, Karin Walker zur zweiten Vorsitzenden und Claudia Mohr zur zweiten Beisitzerin gewählt. Die Amtsperiode des gesamten Vorstands dauert noch bis 2018.

Außerdem wurden 34 Mentoren und Mentees verabschiedet, die von 2015 bis 2017 an der Nachwuchsförderung teilgenommen haben. Das erfolgreiche Programm wird fortgesetzt: Im Anschluss wurde gleich der neue Jahrgang begrüßt. Mehr als 20 erfahrene VKD-Mitglieder werden bis 2019 ihre jungen Kolleginnen und Kollegen tatkräftig unterstützen.

Ferner wurde beschlossen, sich an der Finanzierung einer Marktstudie über den deutschen Dolmetschmarkt mit der aiic zu beteiligen.

VKD-Vorstand JMV 2017


Der neue VKD-Vorstand, v. l.:
Claudia Mohr (2. Beisitzerin), Jacqueline Senns-Klemke (Schatzmeisterin), Beatrix Luz (1. Vorsitzende), Karin Walker (2. Vorsitzende), Alexander Gansmeier (Geschäftsstelle);
nicht im Bild: Nadine Bauer (1. Beisitzerin)

 

 

 


Neu: Zentrale Bearbeitungsstelle für Aufnahmeanträge (ZBAA)

Nach der Einführung des Online-Antrags im vergangenen Jahr werden nun seit Jahresbeginn alle Anträge zur Aufnahme als ordentliches oder studentisches Mitglied in den BDÜ zentral bearbeitet. Darauf haben sich die Landesverbände verständigt.

Die Zentrale Bearbeitungsstelle für Aufnahmeanträge (ZBAA) schafft in den Geschäftsstellen der Mitgliedsverbände freie Ressourcen für die Betreuung der Mitglieder. Die Aufnahme erfolgt weiterhin in einen der Landesverbände, die auch die ortsnahen Ansprechpartner für alle Anliegen sind.

Über weitere Schritte zur Optimierung der Verbandsorganisation haben am ersten Januarwochenende die Vertreter der Mitgliedsverbände des BDÜ auf einer Klausurtagung beraten.
 

BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft

FSR 2017:

Vorläufiges Programm steht
Anmeldung ab 1. Februar

Die zweimonatige Wartezeit auf die eingereichten Beitragsvorschläge für die Fachkonferenz Sprache und Recht am 14./15. Oktober 2017 in Hannover hat sich gelohnt. Mit zahlreichen Vorträgen und Workshops aus den unterschiedlichsten Feldern bietet sich nun ein breites Spektrum für die im Rechtsbereich und für die Justiz tätigen Übersetzer und Dolmetscher, darunter:

  • Beeidigungsstandards
  • Rahmenverträge
  • Rechtssprache und Herausforderungen beim Dolmetschen
  • Urkundenübersetzen
  • rechtliche Rahmenbedingungen.

Darüber hinaus werden auch Themen aus der Lehre, das Dolmetschen in Gebärdensprache sowie Leichte Sprache das Programm bereichern.

Am 1. Februar wird das vorläufige Programm veröffentlicht. Ab dann ist auch die Anmeldung zur Fachkonferenz möglich, bei Bezahlung der Teilnahmegebühr bis zum 31. März mit einem günstigen Frühbucherrabatt.

Ausgewählte aktuelle
Webinarangebote

Buchen Sie im Februar eines der praktischen BDÜ-Webinare für die Weiterbildung vom Schreibtisch aus:

06.02.2017:
Dolmetschtechnik 4.0 – Das Internet als Chance oder Konkurrent?
Einflüsse und mögliche Szenarien aktueller technischer Entwicklungen auf den Dolmetsch-Arbeitsplatz

10.02.2017:
Webinarreihe www: Wissen und Werkzeuge für Webpräsenzen – Web und Bild: (eigene) Bilder aufbereiten und für Websites nutzen, Bildbearbeitung mit IrfanView

14.02.2017:
Excel, Google Sheets & Airtable (nicht nur) für Dolmetscher

15.02.2017:
Medizinische Übersetzer: Regulatorische Vorschriften für Pharma-/Medizintechnik-Übersetzungen

Neben diesen nützlichen Online-Weiterbildungsangeboten können auch die bewährten kostenlosen Webinarreihen zu SDL Trados, STAR Transit und Across auf der Website unter BDÜ-Webinare gebucht werden.

Für weiterführende Auskünfte können Sie sich zudem gerne an service@bdue.de wenden.


Sonderkonditionen für BDÜ-Mitglieder: Vergünstigte Online-Wörterbücher von Langenscheidt

Dank einer Kooperation des BDÜ Fachverlags mit dem Langenscheidt Verlag erhalten Mitglieder des BDÜ bei Bestellung eines Online-Wörterbuches von Langenscheidt 20 % Rabatt. Eine Übersicht zu den verfügbaren Titeln und Paketen, die für viele Sprachrichtungen und die unterschiedlichsten Fachgebiete erhältlich sind, ist auf der Website des Langenscheidt Verlags zu finden. Die genauen Bestellbedingungen für Verbandsmitglieder sind in MeinBDÜ beschrieben.

Aus der Branche

Translation and Localization Conference in Warschau

Der BDÜ ist auch in diesem Jahr wieder Partner der TLC am 24./25. März 2017 in der polnischen Hauptstadt. BDÜ-Mitglieder erhalten daher 10 % Rabatt auf den Teilnehmerbeitrag.

Unter dem Motto „Level up!” gibt es in rund 40 Workshops, Präsentationen und Diskussionsrunden Wissenswertes und Praktisches aus der Branche. Auch zum Netzwerken bieten sich zahlreiche Gelegenheiten. Konferenzsprache ist Englisch.

FIT Weltkongress 2017:

Als Early Bird im Schwarm nach Brisbane

Zum Verlieben: Die Frühbucherpreise für die Anmeldung zum FIT Weltkongress vom 3. bis 5. August 2017 im australischen Brisbane sind noch bis zum Valentinstag am 14. Februar gültig. 

Passend dazu läuft in MeinBDÜ eine Umfrage, ob sich genügend Interessierte für eine Gruppenflugbuchung nach Down Under finden.

Weitere Infos zum Programm:

www.fit2017.org

Weitere interessante Branchentreffs

Folgende Kongresse und Konferenzen in der ersten Jahreshälfte könnten für Übersetzer und Dolmetscher ebenfalls von Interesse sein:

Wie bereits berichtet bietet „Elia together“ am 23./24. Februar in Berlin ein Forum für Freiberufler und Unternehmen der Sprachdienstleistungsbranche zum Austausch und Netzwerken. Kurzentschlossene können noch bis zum 31. Januar vom verlängerten Frühbucherrabatt für BDÜ-Mitglieder profitieren.

Auch die vom außerordentlichen BDÜ-Mitglied QSD ausgerichtete internationale Fachkonferenz des Verbandes EUATC (European Union of Associations of Translation Companies) bietet für Freiberufler interessante Ansatzpunkte und Dialogmöglichkeiten mit Sprachdienstleistungsunternehmen. Sie findet am 20./21. April in Berlin in englischer Sprache statt, und in Kürze ist auch die Anmeldung auf der Konferenz-Website möglich.


Nicht im Land der eigenen Muttersprache tätig?

Dann ist Ihre Mithilfe gefragt: Eine Studentin der Universität Graz sucht Interviewpartner für ihre Masterarbeit. Aktive Übersetzerinnen und Übersetzer, die seit mindestens zehn Jahren in einem Land leben und arbeiten, in dem nicht ihre Muttersprache gesprochen wird, finden bei Interesse Details zum Thema der Arbeit, zur Befragung sowie die Kontaktdaten in MeinBDÜ.


Beschluss des Amtsgerichts München: Albanisch ist seltene Sprache

In einem Beschluss vom 20.12.2016 zu Aktenzeichen 1013 Ds 456 Js 130390/16 jug hat das Amtsgericht München Albanisch als seltene Sprache eingestuft und damit dem Begehren des Übersetzers auf Zahlung des erhöhten Zeilenhonorars stattgegeben.
Der Beschluss steht im Downloadbereich von MeinBDÜ zur Verfügung.

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