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Ausgabe Dezember 2016

Gut aufgestellt für 2017:
Im Dialog mit der Politik

Titel Newsletter BDÜ

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir nutzen die Gelegenheit für einen Blick zurück – aber auch, um Kräfte für die Herausforderungen zu sammeln, die uns im kommenden Jahr erwarten.
Als Verband gilt es, begonnene Projekte erfolgreich weiterzuführen. So wird im Bundestagswahljahr vor allem Präsenz auf dem politischen Parkett gefordert sein.
Dazu sind wir mit vielen ehrenamtlichen Akteuren auf Bundes- wie auch auf Länderebene gut aufgestellt. Ihnen sei für ihr unermüdliches Engagement an dieser Stelle ausdrücklich und herzlich gedankt. 

Und auch im neuen Jahr gilt: Wenn Sie zu bestimmten Themen mehr erfahren möchten, schreiben Sie uns!

Die Newsletterredaktion wünscht erholsame Feiertage mit genügend Muße für die Lektüre der aktuellen Ausgabe!


Aus dem Bundesvorstand

Gemeinsam stark für die Belange von Selbstständigen

Insbesondere mit Blick auf das bevorstehende Wahljahr ist die Art der Altersvorsorge auch für den BDÜ eine zentrale Frage. Die Mehrheit der Verbandsmitglieder ist selbstständig, daher widmen wir den Bestrebungen der Politik, alle Selbstständigen zur Einzahlung in die staatliche Rentenkasse zu verpflichten, besondere Aufmerksamkeit. Das BDÜ-Positionspapier zu diesem Thema, in dem die pauschale Zwangseinzahlung abgelehnt und größtmögliche Wahlfreiheit bei der Gestaltung der Vorsorge sowie die Anerkennung bereits geleisteter Maßnahmen gefordert wird, wurde daher aktualisiert und kann hier nachgelesen werden.

Um noch schlagkräftiger zu sein, arbeitet der BDÜ zum Beispiel eng mit einer Reihe von Verbänden unter Führung des Bundes der Selbständigen Deutschland (BDS) an einem gemeinsamen Forderungspapier zum Thema Rentenpflicht. Auch mit weiteren Partner-Vereinigungen wie dem Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. (VGSD) oder in der Mittelstandsallianz mit dem Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) tritt der BDÜ für die Belange seiner Mitglieder ein und nimmt zu den viel diskutierten Themen wie Altersvorsorge oder Scheinselbstständigkeit Stellung. Im Dialog mit der Politik werden mehr Stimmen auch besser gehört, und so kann unseren Anliegen noch mehr Gewicht verliehen werden.

Ausführlich informiert auch die jeweils aktuelle Ausgabe des MDÜ über die politische Arbeit des Verbands.


2017 bringt frisches Outfit für unseren Verband

Noch gibt es nicht viel zu sehen, doch im Hintergrund arbeitet der Bundesverband zusammen mit einer Grafikagentur derzeit intensiv an einer Neugestaltung des Corporate Designs des BDÜ. Nach zehn Jahren ist es an der Zeit, unserem Verband mit einer solchen Frischzellenkur zu einer moderneren optischen Außenwirkung zu verhelfen. Zu diesem Zweck hatte der Bundesverband im Sommer 2016 einen Designwettbewerb ausgeschrieben und nach intensiver Diskussion mit den Mitgliedsverbänden und externen Fachleuten aus sechs Bewerbern denjenigen ausgewählt, der das beste Gesamtpaket angeboten hat.

Keine Sorge, unser BDÜ-Blau und die drei Buchstaben bleiben uns erhalten. Schließlich gilt es, auch im neuen Outfit gut wiedererkannt zu werden. Vielmehr möchte sich der Verband frischer und moderner präsentieren, mit einer besser lesbaren und in allen Medien gut darstellbaren Typografie, mit einem abgestimmten Logo für alle unsere Mitgliedsverbände. Damit wollen wir die Marke BDÜ stärken und weiter profilieren.

Wir dürfen also gespannt sein, was das neue Jahr auch in dieser Hinsicht bringt. In Kürze werden wir weiter darüber berichten.

Neu: Vergünstigte
Studiengänge

Ständige Weiterbildung ist für die Mitglieder des BDÜ in der Regel selbstverständlich. Die Dienstleistungen rund um ihre angestammten Sprachen erweitern sie gerne entweder mit einer neuen Sprachkombination, um zusätzliche Fachgebiete oder in einem ergänzenden berufsnahen Tätigkeitsfeld (z. B. Lektorat).

Dank einer Rahmenvereinbarung des BDÜ mit der AKAD University lassen sich nun auch hier gute Vorsätze fürs neue Jahr fassen: Zu zahlreichen Studien- und Lehrgängen der renommierten und von der ZFU zertifizierten Fernuniversität können sich BDÜ-Mitglieder ab sofort zu Vorzugskonditionen anmelden. Darunter sind beispielsweise auch Lehrgänge zur Vorbereitung auf die staatliche Prüfung zum Übersetzer für die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch. Aber auch zahlreiche weitere Studiengänge zu den Themenfeldern Wirtschaft und Technik können belegt werden. Warum sich also nicht in einem Interessensgebiet weiterqualifizieren und damit das eigene Angebot erweitern?
Die Bedingungen und Anmeldeformulare finden BDÜ-Mitglieder im internen Verbandsforum MeinBDÜ.

Der BDÜ bietet außerdem viele weitere Vergünstigungen für Verbandsmitglieder.

BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft

Neuerscheinungen für die Praxis

Auch wenn es vielleicht nicht mehr für unter den Weihnachtsbaum reicht: Mit folgenden neu im BDÜ Fachverlag erschienen nützlichen Ratgebern lassen sich auch noch nachträglich Wünsche erfüllen. 

Auf den 713 Seiten des „Handbuchs Technisches Übersetzen“ hat Autor Peter A. Schmitt anhand von praktischen Beispielen und hilfreichen Tipps auf unterhaltsame Weise zusammengetragen, was gute technische Übersetzungen ausmacht und wie sich mit diesen Kompetenzen Umsatz und Gewinn steigern lassen.

Im Bücherregal von technischen Übersetzern und Dolmetschern mit der Arbeitssprache Englisch darf auch der Band „An Introduction to Electrical Engineering, for Translators und Interpreters“ von David Burkhart nicht fehlen. Er vermittelt auf rund 200 Seiten wichtiges Grundlagenwissen und aktuelle Trends zum Fachgebiet Elektrotechnik.

Wer sich schließlich als Um- oder Neueinsteiger mit SDL Trados 2015 vertraut machen möchte, dem sei die erweiterte und überarbeitete Fassung des Bandes „SDL Trados Studio 2015 für Einsteiger und Umsteiger“ von Renate Dockhorn empfohlen. Anhand der vollständig in Farbe gedruckten systematischen Schritt-für-Schritt-Anleitung mit mehr als 1000 Abbildungen ist die Einarbeitung in die Software fast ein Kinderspiel.

Alle genannten Neuerscheinungen sind nach dem Kauf auch in elektronischer Form in der Online-Kundenbibliothek verfügbar.

Ausgewählte aktuelle
Webinarangebote

Der Jahreswechsel ist auch die Zeit der guten Vorsätze. Damit Sie bequem vom eigenen Schreibtisch aus in Ihr neues Fortbildungsjahr starten können, hier schon mal eine Auswahl unserer Webinare zum Jahresanfang:

11.01.2017 und 25.01.2017:
Webinarreihe Word Patent: Tastenkombinationen, Autokorrektur, Schnellbausteine, Optionen u.a.

17.–19.01.2017:
Sinnvolle Datenorganisation: Mit Datensicherung, Backup und Synchronisierung gegen den Verlustschmerz

27.01.2017:
Webinarreihe www: Wissen und Werkzeuge für Webpräsenzen – Grundwissen HTML: Links, Ankertexte, Alt-Texte, korrekte typografische Zeichen und mehr

08.02.–15.03.2017:
Webinarreihe Rechtssprache: richtet sich an alle Sprachmittler, die interessiert sind, unabhängig von ihrer Arbeitssprache sichere Kenntnisse in der deutschen Rechtssprache zu erwerben und ggf. nachzuweisen (s. a. nächster Beitrag)

Neben diesen nützlichen Online-Weiterbildungsangeboten können auch die bewährten kostenlosen Webinarreihen zu SDL Trados, STAR Transit und Across auf der Website unter BDÜ-Webinare gebucht werden.

Für weiterführende Auskünfte können Sie sich zudem gerne an service@bdue.de wenden.


Schwerpunkt Rechtssprache – Buch, Webinarreihe und Fachkonferenz

Am 14. und 15. Oktober 2017 lädt die BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft zur großen „Fachkonferenz Sprache und Recht“ (ehemals Gerichtsdolmetschertag) nach Hannover.
Zum Thema des 6. Fachkongresses „Übersetzer und Dolmetscher: Mittler zwischen Sprachen und Rechtssystemen“ steht der Call for Papers für mit Spannung erwartete Beitragsvorschläge noch bis zum 5. Januar offen.

Wer sich noch rechtzeitig auf die Fachkonferenz vorbereiten möchte, dem bietet sich vom 08.02. bis 15.03.2017 mit der bewährten Webinarreihe Rechtssprache in 12 Modulen an 6 Terminen (jeweils 12:30–14:00 Uhr) eine hervorragende Gelegenheit.

Ideale Ergänzung hierzu, aber auch ohne Webinar aufschlussreich und praxisbewährt, ist das vor Kurzem erschienene Nachschlage- und Lehrbuch „Rechtssprache“ für Dolmetscher, Übersetzer, Germanisten und andere Nichtjuristen.

 

 

Aus der Branche

Politische Arbeit auch im Dachverband FIT

Wie kann ein Weltverband der Übersetzer, Dolmetscher und Terminologen mehr Sichtbarkeit erreichen? Eine Möglichkeit ist die Herausgabe von Positionspapieren, die die wichtigen Themen der Branche behandeln. Eine Arbeitsgruppe der FIT entwirft derzeit diese Papiere, dann werden sie in den einzelnen Mitgliedsverbänden (so auch im BDÜ) und dem FIT-Vorstand diskutiert, und am Ende entsteht aus allen Kommentaren und Änderungswünschen ein Papier, das auf der Website der FIT (www.fit-ift.org) veröffentlicht wird und mit dem die Vorstände agieren können.

Deutlich werden bei einer solchen Arbeit die häufig sehr unterschiedlichen Ansichten, die es weltweit zu bestimmten Themen gibt, aber zum Ausdruck kommen auch viele Gemeinsamkeiten. Natürlich ist allen Beteiligten klar, dass solche Positionspapiere eine Momentaufnahme darstellen und die Diskussionsprozesse immer weitergehen müssen.

2016 wurden Positionspapiere zu so unterschiedlichen Themen wie Crowdsourcing von Übersetzungsdienstleistungen, Praktika sowie Maschinelle Übersetzung veröffentlicht.

Gelegenheit zum globalen Netzwerken im August 2017 in Brisbane

Wer unter anderem die Arbeit des Dachverbands FIT näher kennenlernen und sich mit Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt zu den heißen Themen der Sprachbranche austauschen möchte, dem sei hier auch noch einmal eine Reise zum XXI. FIT-Kongress vom 3. bis 5. August in Brisbane, Australien, ans Herz gelegt. Die Frühbucherfrist für den Branchentreff in Down Under läuft noch bis zum 14. Februar. Alle Informationen finden Sie unter www.fit2017.org.

 

 

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