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Liebe Leserinnen und Leser,

natürlich stand auch der April mehrheitlich im Zeichen von Corona. Was auch nicht weiter verwundern dürfte, bestimmt das Thema nun einmal den privaten wie auch den Berufsalltag; dabei zeigen sich zunehmend auch einige Unzulänglichkeiten verschiedener wirtschaftlicher Maßnahmenpakete.

Um diesen zu begegnen, setzt sich der BDÜ nachdrücklich für eine gerechte Behandlung seiner größtenteils solo-selbstständigen Mitglieder im Kontext dieser Maßnahmen ein. Mehr dazu vor allem im ersten Beitrag dieses Newsletters. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass darüber hinaus eine ganze Reihe von Themen auf der Agenda steht, die nicht unmittelbar mit der momentanen Lage zusammenhängen bzw. auch unabhängig davon vorangebracht werden. Auch dazu erfahren Sie in dieser Ausgabe wieder einiges.

In diesem Zusammenhang möchten wir uns auch für das unermüdliche Engagement auf allen Ebenen im Verband, ob das der Funktionsträger, von Einzelmitgliedern oder im Fachverlag, herzlich bedanken. Dass die Aktivitäten im Sinne der Mitglieder, des Verbands und des gesamten Berufsstands wie politische Interessenvertretung, Facharbeit in den unterschiedlichen Ressorts, interne und externe Kommunikation, speziell auf die derzeitige Situation ausgerichtete Weiterbildungsangebote etc. wahrgenommen und wertgeschätzt werden, zeigen die zahlreichen Rückmeldungen und Dankesworte, die bei den Vorständen eingehen.

Selbstverständlich hat auch unsere Redaktion immer ein offenes Ohr für Ihre Anliegen. Schreiben Sie uns!

Wir wünschen eine aufschlussreiche Lektüre
Réka Maret

 

Aus dem Bundesvorstand

Nicht nur in Krisenzeiten: Selbstständigenverbände fordern wirtschafts-, arbeits- und sozialpolitische Gleichbehandlung

Mit den Vorabergebnissen der großen, von der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstständigenverbände (bagsv) organisierten Umfrage, an deren Ausarbeitung auch der BDÜ maßgeblich mitgewirkt hat, wird es sehr deutlich: Trotz der anfänglichen Beteuerungen von politischer Seite, in der Corona-Krise auch die Existenzen von Solo-Selbstständigen schnell und unbürokratisch sichern zu helfen, und trotz der unbestritten großen Anstrengungen auf Verwaltungsseite bei der Umsetzung der verschiedenen Länderprogramme und der vom Bund Ende März verabschiedeten Unterstützungsmaßnahmen, laufen die sogenannten Soforthilfen offenbar in vielen Fällen ins Leere.

Zu wenig wurden die tatsächlichen Verhältnisse, unter denen auch erfolgreiche Solo-Selbstständige tätig sind, bei der Ausarbeitung der Antragsbedingungen in Betracht gezogen, die jeweiligen Programme gerade im föderalen Kontext zu uneinheitlich umgesetzt. Im Vergleich zu Angestellten und deren Absicherung beispielsweise über das Kurzarbeitergeld sind sie deutlich schlechter gestellt, insbesondere wenn sie an die Grundsicherung verwiesen werden, bei der aber sehr viel Unsicherheit bezüglich der Bedingungen z. B. zur Vermögensprüfung herrscht.

Das ist das erste Fazit, das in der Experten-Telko des VGSD am 27. April mit BDÜ-Vizepräsident Ralf Lemster als Teilnehmer des Diskussionspanels gezogen werden konnte. Die Aufzeichnung des Onlinemeetings steht – nach kostenloser Registrierung als VGSD-Community-Mitglied – auf der Website des Verbands zur Verfügung.
 

Das Diskussionspanel: Ralf Lemster (BDÜ), Victoria Ringleb (AGD), Marcus Pohl (ISDV), Andreas Lutz (VGSD)

Das Diskussionspanel: Ralf Lemster (BDÜ), Victoria Ringleb (AGD) und Marcus Pohl (ISDV) bewerteten gemeinsam mit Andreas Lutz (VGSD) die politischen Konsequenzen, die aus der Umfrage resultieren sollten

Die Antworten werden nach Schließung der Umfrage, die noch bis zum 3. Mai online ist, weiter analysiert und aufbereitet, um dann mit konkreten Forderungen auf die Politik zuzugehen. Besonders wichtig ist dem BDÜ dabei die Einbeziehung eines pauschalen Unternehmerlohns in die Soforthilfe nach baden-württembergischem Vorbild, und zwar einheitlich in allen Bundesländern wie es u. a. auch die Wirtschaftsminister der Länder selbst fordern.


Gebührender Abstand: Personenführungsanlagen (PFA) bei Gericht

Bei Gerichtsverhandlungen in Zeiten von SARS-CoV-2/COVID-19 stehen sowohl die Gerichte selbst als auch alle bei einer Verhandlung Anwesenden vor neuen Herausforderungen. Neben Hygienevorschriften müssen vor allem Abstandsregeln eingehalten werden. Wie eine vom Landgericht in Frankfurt am Main erfolgreich angenommene Initiative der Fachreferenten für beeidigte Dolmetscher und Übersetzer des BDÜ-Landesverbands Hessen Tilman Kootz und Louis Baracat zeigt, kann in dieser Situation eine Personenführungsanlage (PFA) eine Option darstellen. Zwar gibt es dazu keine pauschale Empfehlung, da für eine Entscheidung über den Einsatz eine Vielzahl von Kriterien betrachtet werden muss. Die Hinweise in der diesbezüglichen Handreichung des BDÜ können jedoch eine Orientierung bieten. Weitere nützliche Tipps für die Berufsausübung speziell in Zeiten der Kontakteinschränkungen liefert auch unsere Corona-Sonderseite.


DIN-Unterausschuss stimmt gegen ISO-Norm 20771:2020

Nachdem im April die internationale ISO-Norm 20771:2020 (Legal translation – Requirements) veröffentlicht wurde, hat sich der zuständige Unterausschuss Übersetzungsdienstleistungen des DIN-Normenausschusses Terminologie (NAT) als deutsches Spiegelgremium des für ISO 20771 zuständigen ISO-Komitees gegen die Übernahme ins deutsche Normenwerk ausgesprochen und empfiehlt auch Auftraggebern, von einer Anwendung der Norm in Deutschland abzusehen.

Nachdem bereits vor der Tagung des internationalen Normenkomitees im vergangenen Jahr in Ottawa, an der u. a. BDÜ-Bundesreferent für Normung (Übersetzen) Wolf Baur den Verband und die Interessen der Mitglieder vertrat, der DIN-Arbeitsausschuss gegen den Entwurf gestimmt hatte (wir berichteten), kommt die jetzige Ablehnung wenig überraschend. Den genauen Wortlaut der Stellungnahme mit entsprechender, in erster Linie auf einer Benachteiligung von freiberuflich tätigen Fachübersetzern fußender Begründung gibt es im nächsten MDÜ (Heft 2/2020) nachzulesen.


SAVD Videodolmetschen GmbH kündigt Rahmenvereinbarung

Seit einigen Jahren unterhält der BDÜ eine Rahmenvereinbarung mit dem österreichischen Videodolmetsch-Anbieter SAVD (Ausführliches dazu in MDÜ Ausgabe 1/2015, S. 52 ff.; wer als BDÜ-Mitglied oder Abonnent das Heft nicht mehr greifbar hat, findet die Online-Leseversion nach dem Einloggen ins Kundenportal auf www.bdue-fachverlag.de in der persönlichen Online-Bibliothek).

Nun hat SAVD die Rahmenvereinbarung zum 30. Juni 2020 laut eigenen Angaben aus wettbewerbsrechtlichen Gründen gekündigt. Die mit BDÜ-Mitgliedern geschlossenen Einzelrahmenverträge behalten dabei weiter ihre Gültigkeit. BDÜ-Mitglieder, die derzeit beabsichtigen, einen Vertrag mit SAVD zu schließen, sollten darauf achten, dass die Konditionen der Rahmenvereinbarung noch bis zu diesem Stichtag gelten.

Eine weitere Kooperation wird für die Zukunft nicht ausgeschlossen, hängt für den BDÜ allerdings von den künftigen Entwicklungen ab. Der Verband bleibt gesprächsbereit und hält natürlich auch seine Mitglieder auf dem Laufenden.
 

Aus den Mitgliedsverbänden

Fürs Fernsehen wird auch in Zeiten von Corona gedolmetscht

Die Auswirkungen der Corona-Krise sind auf dem Dolmetschmarkt naturgemäß ganz besonders zu spüren. Hier schlugen die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen als erstes zu Buche, als internationale Konferenzen und Tagungen, Messen, Schulungen, grenzüberschreitende Gespräche verschiedenster Organisationen, Sportevents und begleitende Pressekonferenzen etc. nach und nach verschoben oder ganz abgesagt wurden.

Der Verband der Konferenzdolmetscher (VKD) im BDÜ nahm dies zum Anlass, in einer Pressemitteilung über ein von den Einschränkungen zumindest nicht unmittelbar betroffenes Tätigkeitsfeld zu berichten: das Dolmetschen für Funk und Fernsehen. Am Beispiel der Verdolmetschung der Papstreden zu den Feierlichkeiten an Ostern werden die Besonderheiten dieser Art des Dolmetschens verdeutlicht.


Auch DIGITAL FUTUREcongress komplett ins Netz verlagert

© Digital FUTURECongress, AMC Media Network GmbH & Co. KG


Dieses Jahr macht er seinem Namen wirklich alle Ehre: Der DIGITAL FUTUREcongress findet als virtuelles Event im Digitalformat statt.

Wie schon in der Vergangenheit ist der BDÜ Nordrhein-Westfalen wieder als Aussteller bei der Kongressmesse zum Thema Digitalisierung im Mittelstand dabei, diesmal mit einem virtuellen Stand. Vom 26. bis 28. Mai können sich Entscheider und (IT-)Verantwortliche von KMU erstmals auf einer komplett internetbasierten Netzwerk-Plattform über Trends und Lösungen zur digitalen Optimierung von Geschäftsprozessen informieren, austauschen sowie beraten lassen.

Das Web-Angebot – responsive über alle Geräte – beinhaltet 5 Bühnen, 5 (Themen-)Hallen mit Ausstellern und ein vielfältiges interaktives Programm aus Vorträgen, Workshops etc. Weitere Infos gibt es auf der Kongress-Website.

Aus der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft
Icon BDÜ-Webinare

Aktuelle Webinare zu ausgewählten Themen

Zeit im Homeoffice effizient nutzen: Fortbildung im Digitalformat

Webinarreihe „Medizinische Übersetzer“
05.05.2020:
Geschlechtsorgane Teil 1: Damen – Anatomie und Physiologie
08.05.2020:
Geschlechtsorgane Teil 2: Damen – Schwangerschaft und Embryonalentwicklung
14.05.2020:
Adipositas: eine chronische Erkrankung und ein unterschätzter Risikofaktor
26.05.2020:
Geschlechtsorgane Teil 3: Herren – Anatomie und Physiologie
29.05.2020:
Geschlechtsorgane Teil 4: Damen und Herren – sexuell übertragbare Krankheiten


Webinare zum Thema Recht
07.+19.05.2020:
Das spanische Justizsystem
Kombiwebinar an 2 Terminen (s. o.)
14.+19.+27.05.2020:
Gesellschaftsrecht
Kombiwebinar an 3 Terminen (s. o.)
19.+26.+29.05.2020:
Allgemeine Einführung ins juristische Übersetzen
Kombiwebinar an 3 Terminen (s. o.)

Webinare zum Thema Terminologie
06.05.2020:
Terminologie – ein ganzheitlicher Ansatz
26.05.2020:
DTT-Webinar: Lexeri


Webinarreihe „Finanzthemen für Dolmetscher und Übersetzer“
13.05.2020:
Steuern, Teil 3: Erstellung der Steuererklärungen und Hinweise zu steuerlichen Möglichkeiten


20.05.2020:
Word patent: Text-Überarbeitung flott und nachvollziehbar

27.05.2020:
Datenschutz: Umsetzung und Empfehlung von technischen und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, Teil 1

Neben diesen praktischen Online-Angeboten können auch die bewährten kostenlosen Webinare zu SDL Trados („Fragen Sie Dr. Studio“) oder zu STAR Transit unter BDÜ-Webinare gebucht werden.

Für weiterführende Auskünfte wenden Sie sich bitte an service@bdue.de.

Aus der für BDÜ-Mitglieder kostenlosen Sonderwebinarreihe: Aktuelle Entwicklungen in der Altersvorsorge für Selbstständige

Berufsbezogene Versicherungen und Altersvorsorge sind wichtige Themen für alle selbstständig Tätigen. Hierbei gilt es, individuelle Lösungen zu finden, die der eigenen ganz spezifischen Lebenssituation und Erwerbskarriere gerecht werden. Um seine Mitglieder bei diesen wichtigen Entscheidungen informierend zu unterstützen, hat der BDÜ im vergangenen Jahr die Sonderwebinarreihe „Berufliche Versicherungen und Altersvorsorge“ speziell für Selbstständige des Berufsfelds Dolmetschen und Übersetzen aufgesetzt.

Im Bereich der Altersvorsorge gibt es für 2020 Neuerungen, weshalb dieses Themenmodul aus der Webinarreihe nun neu angeboten wird. Es wird dabei auf die aktuellen Entwicklungen bei der Basisrente bzw. hinsichtlich der Versicherungspflicht für freiberuflich Tätige in der gesetzlichen Rentenversicherung eingegangen und ein Überblick zu Riester-Rente, Privaten Rentenversicherungen, Investmentfonds und Immobilien gegeben. Das Altersvorsorge-Webinar findet am Mittwoch, 17. Juni, von 10 bis 11 Uhr statt und ist für BDÜ-Mitglieder kostenfrei.

Im Anschluss steht auch dieses Webinar wie schon die früheren (Einführung mit allgemeinem Überblick zur Stellung von selbstständigen Dolmetschern und Übersetzern im System der gesetzlichen Sozialversicherung; Berufs- und Vermögensschaden-Haftpflicht- sowie Cyberversicherung; Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung) allen Mitgliedern exklusiv und jederzeit in MeinBDÜ zur Verfügung.
 

Aus der Branche

FIT Europe: Branchen-Erhebungen mit speziellem Corona-Fokus

Selbstständige bzw. Freiberufler

Auch das europäische Regionalzentrum des Weltdachverbands für Dolmetscher, Übersetzer und Terminologen FIT (Fédération Internationale des Traducteurs) führt in regelmäßigen Abständen eine Umfrage zu den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für freiberuflich tätige Berufsangehörige durch. Die Ergebnisse der ersten Runde (27. März bis 3. April) werden hier kommentiert zur Verfügung gestellt. Zur zweiten Runde (17. bis 24. April) wurden auch die ersten Resultate und Grafiken veröffentlicht; diese sollen in den kommenden Tagen weiter analysiert werden. Selbstverständlich informieren wir auf der BDÜ-Corona-Sonderseite über weitere Umfragerunden und Teilnahmefristen wie auch zu anderen vom BDÜ unterstützten Erhebungen.

Blick auf die gesamte Branche

Aufgrund der Corona-Krise wurde die von mehreren Partnern, darunter auch FIT Europe, durchgeführte jährliche Branchenerhebung für den europäischen Markt European Language Industry Survey sowohl um eine auf die coronabedingten Auswirkungen ausgerichtete Umfrage unter den Unternehmen als auch um die Sonderbefragung unter den Solo-Selbstständigen (s. links) erweitert. An dem Webinar zu den Ergebnissen und Analysen unter den aktuellen außergewöhnlichen Bedingungen nahmen auch FIT-Europe-Präsidentin Annette Schiller und Boardmitglied John O'Shea teil. Die Aufzeichnung sowie eine Zusammenfassung der Ergebnisse (beides in englischer Sprache) gibt es auf der FIT-Europe-Website.


FIT-Kongress in Varadero (Kuba) um ein Jahr verschoben

Angesichts der globalen Ausbreitung des Coronavirus und der sich daraus ergebenden Unsicherheiten in Bezug auf die Durchführbarkeit größerer internationaler Veranstaltungen auch im weiteren Verlauf des Jahres haben der FIT Council und die Verantwortlichen des ausrichtenden kubanischen Verbands Asociación Cubana de Traductores e Intérpretes (ACTI) beschlossen, den XXII. FIT World Congress um ein Jahr zu verschieben. Ursprünglich sollte der alle drei Jahre anstehende Kongress und die vorgeschaltete FIT-Mitgliederversammlung vom 3. bis 5. Dezember in Varadero und damit zum ersten Mal auf lateinamerikanischem Boden stattfinden. Näheres in der Meldung (EN, FR) von FIT und ACTI.


Vermischtes zum Literaturübersetzen: Stipendien, Seminare etc.

Deutscher Übersetzerfonds

Nachdem in der Frühjahrsrunde Anfang April gerade 60 Stipendien in einer Gesamthöhe von 317.500 Euro vergeben wurden, kann man sich für die nächste Vergaberunde im Juli noch bis zum 15. Mai bewerben. Gefördert werden Übersetzungen fremdsprachiger Werke ins Deutsche, sofern diese eine anspruchsvolle sprachliche, literarische Gestaltung im Deutschen erfordern.
http://www.uebersetzerfonds.de/#4/stipendien

Berliner Übersetzerwerkstatt

Dieses Stipendium des LCB (Literarisches Colloquium Berlin) bietet zehn Übersetzern fremdsprachiger Literatur ins Deutsche die Gelegenheit, sich fortzubilden und an mehreren Wochenendseminaren durch intensive Textarbeit und begleitet von Fachleuten aus der Praxis an ihrem Übersetzungsstil zu feilen. Bewerbungsfrist ist der 3. Juni.
https://lcb.de/foerderung/berliner-uebersetzerwerkstatt/

Seminar „Zur Seite gesprungen“

Ebenfalls vom LCB bzw. dem Deutschen Übersetzerfonds veranstaltet ist dieses Seminar dem Austausch zwischen Übersetzern und Lektoren gewidmet. Dabei steht die gemeinsame Arbeit an den eingereichten Texten im Mittelpunkt, um so das gegenseitige Verständnis zu fördern. Das Seminar wurde in den August verschoben, Bewerbungsschluss ist am 30. Juni.
Nähere Infos auf der Website.

Paul-Celan-Fellowship

Die Bewerbungsfrist für das jährliche, 1987 gegründete Fellowship-Programm, das Übersetzungen grundlegender und zeitgenössischer wissenschaftlicher Schlüsselwerke in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften zwischen ost- und westeuropäischen Sprachen (ohne Belletristik oder Lyrik) fördert, wurde bis zum 9. Mai verlängert.
https://www.iwm.at/fellowships/celan/

Argentiniens „Programa Sur“

Auch in diesem Jahr informiert das Argentinische Generalkonsulat und Förderungszentrum in Frankfurt am Main über das Sur-Programm des Außenministeriums der Republik Argentinien. Im Rahmen des Programms werden Fördermittel vergeben, um argentinische Werke zu übersetzen. Bewerbungen können bis 30. September eingereicht werden. Details dazu in MeinBDÜ.

DLBT: Literatur in Übersetzung

Die vor Kurzem online geschaltete Digital Library and Bibliography of Literature in Translation (DLBT) der Universität Wien ist eine Datenbank mit einer reichen Sammlung an digitalen Beständen und Metadaten, Übersetzungen und Rezeptionsdokumenten, speziellen Tools für Recherche und Download sowie Links zu den Beständen anderer Bibliotheken. Das Fachportal für Forscher, Übersetzer, Literaturschaffende, Studierende, Journalisten u. a. wartet auf virtuelle Besucher unter: https://dlbt.univie.ac.at/

BDÜ-Mitglied erhält Förderpreis zum Straelener Übersetzerpreis

Der mit 5.000 Euro dotierte Förderpreis zum Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW ging in diesem Jahr an BDÜ-Mitglied André Hansen für seine Übersetzung des Romans Zwei Brüder von Mahir Guven aus dem Französischen. Die Jury gab in ihrer Begründung an, dass sie vor allem seine mutige und einfallsreiche Übertragung umgangssprachlicher Register überzeugt habe. Mehr dazu auf der Website der Kunststiftung NRW.
 

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