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Liebe Leserinnen und Leser,

der November-Newsletter musste wegen einer technischen Umstellung leider ausfallen. Sie erhalten heute also eine reichlich mit Informationen gefüllte, gebündelte Jahresendausgabe.

Auch in diesem Jahr waren wieder viele ehrenamtliche Kräfte am Werk und haben an den unterschiedlichsten Fronten Beachtliches erreicht. Auch an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön dafür! Sicherlich ist dies auch Ansporn und Ausgangsbasis für die weitere engagierte Arbeit im Sinne unserer Berufe. Denn auch an der Dolmetsch- und Übersetzungsbranche gehen die tiefgreifenden Veränderungen der Arbeitswelt nicht spurlos vorbei. Kaum eine andere Berufsgruppe ist jedoch naturgemäß derart prädestiniert, die Herausforderungen der Digitalisierung und Globalisierung als Chance zu nutzen und gleichzeitig zu demonstrieren, weshalb eine vollständige Automatisierung so sensibler Arbeitsfelder wie der Sprachübertragung auf absehbare Zeit weder technisch und fachlich verantwortungsbewusst machbar noch ethisch wünschenswert ist.

Lesen Sie hier mehr darüber, wie der Verband die Entwicklungen einschätzt, sich zu ihnen positioniert und sie mitgestaltet. Wie stehen Sie zu diesen und anderen Branchenthemen? Wir freuen uns über Zuschriften an die Redaktion oder Diskussionsbeiträge in unserem internen Forum MeinBDÜ. Oder melden Sie sich gleich mit einem Beitrag zur BDÜ-Konferenz: Der Call for Papers dazu ist bereits eröffnet, den Link dazu finden Sie weiter unten.

Einen guten Start in ein spannendes neues Jahr wünscht im Namen der Redaktion
Réka Maret

 

Aus dem Bundesvorstand

Die Profession im Kontext von Politik und Gesellschaft: Verband bezieht erneut Stellung zu berufspolitischen Themen

Als Fachverband ist es dem BDÜ ein zentrales Anliegen, die Arbeitsbedingungen für alle am Übertragungsprozess beteiligten Parteien plausibel, der Situation angemessen und fair zu gestalten. Dazu mehr in den aktuellen Positionspapieren bzw. Medieninformationen des Verbands:

Chancen und Gefahren des Telefon- und Videodolmetschens

Im Zuge von Flucht und Migration ist die Notwendigkeit der Verständigung in anderen als der deutschen Sprache in den letzten Jahren besonders deutlich geworden. Dies betrifft viele mehr oder weniger alltägliche, sowohl für Zugewanderte als auch Geflüchtete bzw. Asylbewerber jedoch oft entscheidende Situationen wie Behörden- oder Arztgespräche, aber auch Gespräche zur Beratung in Kitas und Schulen oder in anderen öffentlichen Institutionen. Dabei wird bilateral konsekutiv (zeitversetzt) gedolmetscht.

Der Bedarf an solchen Leistungen insbesondere für in Deutschland wenig verbreitete Sprachen hat infolgedessen merklich zugenommen und da dafür nicht immer Dolmetscherinnen und Dolmetscher im näheren Umkreis zur Verfügung stehen, wird vermehrt auf das sogenannte Remote Interpreting, also das Telefon- bzw. Videodolmetschen, zurückgegriffen. Die technische Weiterentwicklung entsprechender Plattformen wie auch der maschinellen Übersetzung lässt vieles möglich erscheinen, birgt aber aus Expertensicht auch einige Hürden und Gefahren. Für welche Settings im sogenannten Community Interpreting solche Dienste geeignet sein können und was es dabei zu beachten gilt, beschreibt der BDÜ in seinem Positionspapier „Zum Telefon- und Videodolmetschen im Gemeinwesen und im Gesundheitswesen“.

Justiz: Mehr Sicherheit dank einheitlicher Voraussetzungen

Seit mehreren Jahren schon setzt sich der BDÜ für die Harmonisierung der Beeidigungsvoraussetzungen in den einzelnen Bundesländern ein.

Daher begrüßt der Verband ausdrücklich die im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung gestellte Forderung nach einheitliche Beeidigungsstandards.

Ein erstes Gespräch mit dem Bundesministerium der Justiz führten bereits Ende September die BDÜ-Vorstände Dr. Thurid Chapman und Ralf Lemster in Begleitung von Politikberater Dr. Koch. Sie überreichten den Vertretern des Ministeriums die aktualisierte Version der zu einem Graubuch gebundenen Sammlung thematisch relevanter Presseberichte. Zusammen mit weiteren Informationen eine gute Basis und Begründung für die in dem äußerst konstruktiv geführten Gespräch vorgebrachten Anliegen des Verbands.

Das BDÜ-Positionspapier zu diesem Thema wurde bei der Sitzung der Referenten der Landesverbände für den Bereich Justiz Mitte November in Erfurt entsprechend aktualisiert und danach an das Bundesministerium übermittelt. In das Positionspapier neu aufgenommen wurde z. B. die Forderung, neben einheitlichen Beeidigungsstandards auch festzuschreiben, dass im gesamten Bereich Justiz vorrangig allgemein beeidigte Dolmetscher und Übersetzer zu beauftragen sind.

Reaktion auf Klingbeil-Aussage zum Verschwinden der Berufe

Der BDÜ hat die von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil in der ARD-Talkshow „Anne Will“ am 25. November geäußerte Einschätzung, dass in ein paar Jahren die Berufe der Übersetzer und Dolmetscher aufgrund des technischen Fortschritts überflüssig sein werden, zum Anlass für eine Pressemitteilung genommen. Darin informiert er über die Zukunft der Berufe im Zuge von Digitalisierung und der Weiterentwicklung von Systemen Künstlicher Intelligenz und über die zentralen Herausforderungen in der Branche.

Die wichtigen Themen Digitalisierung und Arbeit 4.0 kommen nicht nur bei der nächsten großen BDÜ-Fachkonferenz im November 2019 in Bonn zur Sprache, sondern sind auch Gegenstand der politischen Verbandsarbeit. So vertraten die Vizepräsidenten Ralf Lemster und Simon Diez den BDÜ beim Digitalgipfel der Bundesregierung Anfang Dezember in Nürnberg.


 

Dolmetschen und Übersetzen im digitalen Zeitalter:
Call for Papers zur BDÜ-Konferenz 2019 eröffnet

Passend zur hochaktuellen Diskussion um die Zukunft der Berufe (siehe oben) veranstaltet der BDÜ – wie bereits auf allen unseren Kanälen angekündigt – vom 22. bis 24. November 2019 in Bonn wieder eine große internationale Konferenz. Erste Informationen gibt es unter www.uebersetzen-in-die-zukunft.de.

Dort kann nun auch der Call for Papers heruntergeladen werden, und zwar sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Noch bis zum 31. Januar freuen sich die Organisatoren auf spannende Beitragsvorschläge zum Konferenz-Thema „Dolmetschen und Übersetzen 4.0: Neue Wege im digitalen Zeitalter“. Sind Sie Expertin oder Experte für bestimmte Aspekte der Digitalisierung insbesondere im Sprachübertragungsprozess? Haben Sie Praxis- oder Lehrerfahrung zu den sich verändernden Berufsbildern von Dolmetschern und Übersetzern oder Ideen für zukunftsweisende Geschäftsmodelle? Dann teilen Sie Ihr Fachwissen in einem professionellen Rahmen mit der Branche und einem internationalen Publikum und setzen Sie gemeinsam mit dem BDÜ Impulse für die Zukunft der Berufe. Wir erwarten mit Spannung die Abstracts und Themenvorschläge für Vorträge, Kurzseminare oder Workshops. 

Und übrigens: Der offizielle Konferenz-Hashtag lautet #BDÜKonf19, es kann also fleißig gezwitschert und gepostet werden!


Verbandsvertreter werben für qualifizierte Sprachdienstleistungen

Zur tekom-Messe: Neuauflage der BDÜ-Fachliste Technik

Vom 13. bis 15. November war der BDÜ mit kompetenter Beratung auf der tekom-Fachtagung in Stuttgart vertreten und stellte den Besuchern die vielfältigen Dienstleistungen der auf die ganze Bandbreite technischer Fachgebiete spezialisierten Mitglieder vor.

Am BDÜ-Stand der tagungsbegleitenden Fachmesse präsentierte das Team zudem das besonders breit gefächerte technische Publikationsprogramm des BDÜ Fachverlags und vor allem die druckfrisch erschienene aktualisierte Fachliste Technik für 2019/2020. Das kostenlose Verzeichnis hilft bei der Suche nach den passenden Experten: In der Neuauflage sind mehr als 280 Technik-Übersetzer und Fachdolmetscher für dieses Arbeitsgebiet aufgeführt, die Dienstleistungen in rund 25 Sprachen und über 200 Fachgebieten anbieten.

© BDÜ e.V.

Aufklärungsarbeit auf der ConSozial in Nürnberg

© BDÜ e.V.


Auch bei der 20. Ausgabe der Leitveranstaltung für Fach- und Führungskräfte der Sozialwirtschaft präsentierte das BDÜ-Team an seinem Stand die auf dieses ausgesprochen sensible Arbeitsfeld spezialisierten Sprachdienstleistungen der Mitglieder und informierte persönlich und mit den angebotenen Flyern über die ganz unterschiedlichen und damit besonderes Fachwissen voraussetzenden Settings, z. B. im medizinischen und behördlichen Bereich.

Auch über entsprechende Kriterien und Anforderungen an die Qualität, die Rechtssicherheit für alle Beteiligten und damit einhergehend die notwendige angemessene Finanzierung solcher fachspezifischer Dienstleistungen wurde offen gesprochen und aufgeklärt.


Auf europäischer Ebene mitgestalten: BDÜ beteiligt sich regelmäßig an Gesprächen von FIT Europe und Bremer Runde

Als größte deutschsprachige Berufsvertretung ist der BDÜ natürlich auch Mitglied im Weltübersetzerverband Fédération Internationale des Traducteurs (FIT) und damit auch Teil des Regionalzentrums FIT Europe. Obwohl die FIT-Regionalzentren kein in der Satzung festgeschriebenes Organ des Dachverbands sind, treffen sich die europäischen Mitgliedsverbände regelmäßig zu einem Erfahrungsaustausch mit vorangehender Fortbildungsmöglichkeit. In diesem Jahr wurde das Treffen von den Verbänden der Niederlande, Belgiens und Luxemburgs organisiert und fand in Den Haag statt. Das Thema der vorgeschalteten, für alle Interessierten offenen Veranstaltung lautete aktuell zur Diskussion um Urheberrechte „How can intellectual property legislation benefit translators?“. Bei der anschließenden Versammlung des Regionalzentrums am 24. November stellte der FIT-Europe-Vorstand die ersten Ergebnisse der Umfrage unter den Mitgliedsverbänden zum Thema Fortbildungen vor. Ziel ist es, Best Practices in diesem Bereich herauszufiltern und für alle Mitgliedsverbände zugänglich zu machen.

Die Bremer Runde wiederum ist ein loser Zusammenschluss der deutschsprachigen Übersetzer- und Dolmetscherverbände. Ziel ist auch hier der Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Ein Diskussionspunkt des Treffens am 15./16. Dezember in Esslingen war die Frage, wo es bereits verpflichtende Fortbildungen für Übersetzer bzw. Dolmetscher gibt und wie diese ausgestaltet sind. Auf Twitter kann man die jeweils aktuellen Diskussionen übrigens mitverfolgen und ggf. selbst etwas Konstruktives dazu beitragen. Bei dem Treffen ging es außerdem auch erneut um die Frage, wie man potenzielle Auftraggeber auf die Dienstleistungen der qualifizierten Verbandsmitglieder aufmerksam macht bzw. machen kann.
 

Aus den Mitgliedsverbänden

BDÜ Nordrhein-Westfalen auf dem Digital Future Congress

Beim Digital Future Congress des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) am 8. November in der Messe Essen ging es unter dem Motto „Discover Business 4.0“ um die aktuellen Digitalisierungsthemen für den Mittelstand. Entscheider, Führungskräfte und IT-Administratoren erhielten dort gebündelte Informationen zu den wichtigsten digitalen Trends und Lösungen.

Mit mehr als 2.500 Besuchern und 163 Ausstellern fraglos eine passende Gelegenheit für den Landesverband Nordrhein-Westfalen, um hier mit (potenziellen) Auftraggebern, Referenten und Mitgliedern u. a. Gespräche über die digitale Zukunft der Berufe und andere Themen zu führen.

Was Andrea Esters, Caterina Saccani und Andrea Herrschaft (v.l.n.r.; nicht im Bild: Alexandra Oks) auch mit viel Engagement taten.

© BDÜ NRW

Präsenz in der Eventbranche: VKD ist Sponsor der BrandEx

Veranstaltungen finden immer öfter in internationalem Rahmen statt. Auf die Frage, wie man ein mehrsprachiges Event so organisiert, dass alle Teilnehmer begeistert sind, haben die Mitglieder des Verbands der Konferenzdolmetscher (VKD) im BDÜ die passenden Antworten. Und diese präsentieren sie gleich in der Praxis auf dem International Festival of Brand Experience (BrandEx). Als Sponsor des am 15. Januar 2019 in Dortmund stattfindenden Forums für die Vertreter der Event-, Marketing-, Werbe-, PR- und Kommunikationsbranche übernehmen 20 VKD-Mitglieder unter anderem die professionelle Verdolmetschung der Hauptprogrammpunkte für die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch. Außerdem koordiniert der Verband die Übersetzung des Materials und ist als Mitglied der AG Kuratorium stark in die Organisation eingebunden.

Auch bei der sich am selben Ort direkt anschließenden Messe Best of Events (16./17. Januar) gibt das VKD-Team gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen vom BDÜ Nordrhein-Westfalen wertvolle Organisationstipps, u. a. in einem aufschlussreichen Vortrag.
Die Besucher können sich in der dort bereitgestellten Dolmetschkabine auch gleich einen Eindruck von dieser anspruchsvollen Tätigkeit und davon verschaffen, weshalb dies eine Aufgabe für Profis ist. Näheres zu den beiden Veranstaltungen auch in der aktuellen Pressemitteilung des VKD.


Vom Erfahrungsaustausch profitieren: BDÜ-Mentoringprogramme

Anfang November trafen sich in Karlsruhe erstmals die Mentoringreferenten bzw. -verantwortlichen derjenigen BDÜ-Mitgliedsverbände, die ein solches Programm anbieten, zu einem Austausch gemeinsam mit der für das Ressort Aus- und Weiterbildung zuständigen Vizepräsidentin Cornelia Groethuysen. Im Rahmen dieser Mentoringprogramme werden Berufseinsteiger bei ihren ersten Schritten in die Freiberuflichkeit von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen begleitet. Auch wenn die konkreten Bedingungen sich in den einzelnen Verbänden unterscheiden, sind die Zielsetzungen doch überall ähnlich, und aus den Berichten sowohl der Mentees als auch der Mentoren wird deutlich, dass beide Seiten daraus viele Vorteile ziehen. Die einen, weil sie sich zu den verschiedenen Fragen, auf die sie vor allem am Anfang stoßen, mit routinierten Berufskolleginnen und -kollegen beraten können.

Die anderen, weil sie etwas weitergeben können und gleichzeitig unter neuen Aspekten an ihre eigene Arbeit herangehen.

In Zukunft wollen sich die Ressort-Verantwortlichen regelmäßig treffen, um gegenseitig von den Erfahrungen bei der Umsetzung der Mentoringprogramme zu lernen und sie gemeinsam unter dem BDÜ-Dach noch bekannter zu machen.

© Karen Leicht für BDÜ e.V.
Aus der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft
Icon BDÜ-Webinare

Aktuelle Webinare zu ausgewählten Themen

Mit passender Weiterbildung gut gerüstet ins neue Jahr starten:

14.+21.01.2019:
Webinarreihe www – Wissen und Werkzeuge für Webpräsenzen
Optimierung von Internetseiten:
SEO oder nicht SEO?
Teil 1: 14.01.2019
Teil 2: 21.01.2019

16.+23.01.2019:
Kombiwebinar:
Zitieren wie die Juristen – Verweise und Fundstellen verstehen und übersetzen
Teil 1: 16.01.2019
Teil 2: 23.01.2019

30.01.2019:
Literarisches Übersetzen:
Besser Übersetzen: Teil 1 - Syntax

Neben diesen nützlichen Online-Weiterbildungsangeboten können auch die bewährten kostenlosen Webinarreihen zu SDL Trados, memoQ, STAR Transit und Across auf der Website unter BDÜ-Webinare gebucht werden.

Für weiterführende Auskünfte können Sie sich zudem gerne an service@bdue.de wenden.

Aus der Branche

Terminologie-Datenbank IATE in neuem Design

Viele, die die EU-Plattform IATE (Interactive Terminology for Europe) für ihre tägliche Arbeit nutzen, werden es schon bemerkt haben: Die hilfreiche Terminologie-Datenbank präsentiert sich inhaltlich aufgeräumt, mit praktischen neuen Features und in frischer, aktueller Optik.

Neben einem vereinfachten Login kann die Seite jetzt auch komfortabel auf mobilen Geräten angezeigt werden.

Ein Blick auf die neu gestaltete Website lohnt sich; die Sprache für die Infos und Menüführung lässt sich oben rechts wunschgemäß in eine der 24 EU-Amtssprachen einstellen.

KCI: Neue EU-Wissensplattform rund ums Dolmetschen

Eine neue Wissensplattform zum Thema Dolmetschen bietet die EU jetzt auch mit dem Knowledge Centre on Interpretation (KCI). Das KCI definiert sich als offenes Forum zum Management und Austausch von Wissen, zur Schaffung von Synergien und zum Teilen von Best Practices (nicht nur) für das Konferenzdolmetschen.
Ziel sei es, ein gemeinsames Dach zu schaffen, unter dem sich die vielen bereits existierenden Initiativen finden, bündeln und gegenseitig befruchten können. Die vorerst nur in englischer Sprache verfügbare Plattform ist öffentlich zugänglich und kann über alle gängigen Browser, Tablets und Mobilgeräte erreicht werden.


Paul Celan Fellowship: Bewerbungsfrist noch bis Ende Februar

Das jährliche Programm fördert die Übersetzung von Texten zu richtungsweisenden Themen aus den Bereichen Humanities, Gesellschaftswissenschaften und Kulturelle Studien zwischen Sprachen aus West- und Osteuropa (ohne Belletristik oder Lyrik). Ein besonderer Fokus liegt auf den Texten von osteuropäischen Autoren und speziell Autorinnen.

Paul Celan Visiting Fellows können in der Zeit zwischen Juli 2019 und Juli 2020 drei bis sechs Monate am Institut für die Wissenschaft vom Menschen in Wien verbringen, um an ihren Projekten zu arbeiten. Sie erhalten dazu ein monatliches Stipendium in Höhe von 2.500 Euro zur Deckung der Aufenthaltskosten. Bewerben kann man sich noch bis zum 28. Februar 2019 hier.

Hinweise und Informationen zu Stipendien und Übersetzer-Werkstätten u. ä. finden Sie auch in MeinBDÜ und im jeweils aktuellen MDÜ-Heft.
 

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