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Liebe Leserinnen und Leser,

der Begeisterung und dem Engagement für unsere Berufe tun auch die gerade herrschenden hochsommerlichen Temperaturen keinen Abbruch. Davon zeugt beispielsweise das mit hörbarer Leidenschaft geführte Interview von BDÜ-Vizepräsident Simon Diez im Kölner Domradio, das in unserer Mediathek abgerufen werden kann.

Verbandsvertreterinnen und -vertreter aller Ebenen sind unermüdlich für die Belange der Mitglieder und für den Berufsstand im Einsatz, wovon wir auch in dieser Ausgabe wieder für Sie berichten. Falls Sie Fragen zu einzelnen Beiträgen oder Anregungen zu bestimmten Themen haben, schreiben Sie uns am besten eine E-Mail, wir freuen uns wie immer über Post.

Eine erfrischende Lektüre an einem möglichst schattigen Plätzchen
wünscht im Namen der Redaktion
Réka Maret

 

Aus dem Bundesvorstand

BDÜ und Ärzteschaft fordern:

Dolmetschen im Gesundheitswesen soll Kassenleistung werden!

Der Deutsche Ärztetag hat auf seiner 122. Tagung Ende Mai in Münster den Gesetzgeber zum wiederholten Mal aufgefordert, „eine zusätzliche Finanzierung für die Bereitstellung von Dolmetscherinnen und Dolmetschern sowohl in der stationären als auch in der ambulanten Versorgung sicherzustellen“ (siehe Beschlussprotokoll, S. 212). So und ähnlich fordert das nicht nur die Ärzteschaft seit 2015 jedes Jahr erneut, auch der BDÜ weist seit vielen Jahren auf die für alle Seiten belastende und nicht selten medizinisch und rechtlich riskante Situation hin, die sich aus dem Fehlen einer bundesweit einheitlichen gesetzlichen Regelung zur Finanzierung und Qualitätssicherung von Dolmetschleistungen im Gesundheitswesen ergibt.

Deshalb hat der Verband unter Federführung von Vizepräsidentin Elvira Iannone nun die aktuelle Lage, die Entwicklungen und vor allem die sich daraus ergebenden Forderungen in einem Positionspapier zusammengefasst. Damit appelliert der BDÜ eindringlich an die Politik, der herrschenden Rechtsunsicherheit ein Ende zu setzen und endlich – im Sinne aller Beteiligten – zu handeln.

Die Forderungen nach einer übergreifenden und einheitlichen Finanzierungslösung statt einzelprojektbezogener Förderung brachte Iannone auch beim bundesweiten, von Handicap International initiierten Netzwerktreffen zu Flucht, Migration und Behinderung mit den beteiligten Beratungsstellen verschiedener NGOs in die Diskussion mit ein, was von den Anwesenden sehr begrüßt wurde. In ihrem Fachvortrag bei der Veranstaltung in Köln am 11./12. Juni machte sie zudem auf so wichtige Punkte wie erforderliche Kompetenzen und Berufsethik beim Dolmetschen (nicht nur) im Gesundheitswesen aufmerksam.


Zukunft im Blick: Schöne neue Arbeitswelt unter fairen Bedingungen

Am 27. Juni traf Vizepräsident Ralf Lemster Daniela Kolbe MdB (SPD), die Vorsitzende der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ des Deutschen Bundestages, zu einem Gespräch. Lemster schilderte dabei die Herausforderungen der Digitalisierung für unsere Berufe. Er betonte die Bedeutung menschlicher Dolmetscher und Übersetzer in sensiblen gesellschaftlichen Bereichen wie Recht und Justiz, Medizin und Gesundheit, Integration und Migration und bot die aktive Unterstützung des BDÜ bei der Arbeit der Enquete-Kommission an.

In Bezug auf die Rahmenbedingungen für Selbstständige bestätigt laut dem BDÜ-Partner VGSD (Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.) eine im Auftrag des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums durchgeführte Studie die negativen Auswirkungen der derzeitigen Gesetzeslage auf die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Im Fokus standen bei der Umfrage die aktuellen Gesetze zur Arbeitnehmerüberlassung sowie zur Scheinselbstständigkeit. Eine große Mehrheit der Befragten hält eine Änderung der Gesetze für notwendig, um für mehr Transparenz zu sorgen und der modernen, sich immer schneller verändernden Arbeitswelt gerecht zu werden. Mehr dazu in der VGSD-Meldung.


Logo BDÜ Konferenz 2019

BDÜ-Fachkonferenz 2019
Renommierte Key Note Speaker haben zugesagt
Richtungsweisende Vorträge zum Konferenzthema

Die Organisatoren des internationalen BDÜ-Fachevents Übersetzen und Dolmetschen 4.0 – Neue Wege im digitalen Zeitalter, das bekanntlich vom 22. bis 24. November im World Conference Center in Bonn stattfindet, konnten zwei namhafte Branchenkenner als Key Note Speaker für die Veranstaltung gewinnen:

Zur Eröffnung der Konferenz spricht am Freitag die Generaldirektorin der GDI (Generaldirektion Dolmetschen) der Europäischen Kommission Florika Fink-Hooijer. Den ebenfalls mit Fachvorträgen, Seminaren und Workshops gut gefüllten Samstag leitet Florian Faes, Geschäftsführer der englischsprachigen Informationsplattform Slator, ein.

Wer sich noch eines der auf 1.000 Stück begrenzten Tickets für die Fachtagung sichern möchte, kann sich auf der Konferenzwebsite www.uebersetzen-in-die-zukunft.de informieren und anmelden. Auch das vergünstigte Kontingent für Existenzgründer und Studierende ist noch nicht ganz erschöpft.
 

Aus den Mitgliedsverbänden

BDÜ Bayern: Digitalisierung und Internationalisierung im Fokus

25. Jubiläum des Anglophonen Tags in Würzburg

Mehr als 50 Kolleginnen und Kollegen fanden sich am 15. Juni in Würzburg ein, um über das Thema Translation in the Digital Age zu diskutieren.

Der Anglophone Tag ist ein jährliches Forum für Übersetzer und Dolmetscher mit den Arbeitssprachen Deutsch und Englisch und wird abwechselnd von einem der beteiligten Verbände (BDÜ bzw. ATICOM oder CIOL bzw. ITI) organisiert.

Zum 25. Jubiläum der in diesem Jahr erstmals vom BDÜ Landesverband Bayern ausgerichteten Veranstaltung sprachen so illustre Referenten wie Dr. Till Guttenberger vom bayerischen Justizministerium, Daniel Brockmann von SDL und vom BDÜ Vizepräsident Ralf Lemster sowie Deborah Fry, deren Vorträge von den Teilnehmern sehr positiv bewertet wurden.

Auch das Rahmenprogramm – vom Würzburger Nachtwächter über eine Führung durch die Residenz bis zum Highlight, dem Besuch des Mozartfestes – stieß bei den Teilnehmern auf Begeisterung.

Ein ausführlicherer Bericht des bayerischen Vorstandsmitglieds Martin Kuchenmeister, der die Veranstaltung koordinierte und sich außerdem in der Main-Post zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Berufe äußerte, findet sich u. a. auch im nächsten MDÜ.

Global agil mit professionellen Sprachdienstleistungen

Unter dem Motto Arbeitswelt im Wandel. Digital • Agil • Global fand in Nürnberg am 5. Juni die Unternehmerkonferenz des Sparkassenverbandes Bayern mit spannenden Key Notes, Fachvorträgen, aufschlussreichen Expertengesprächen und Networkingmöglichkeiten für mehr als 1.000 Teilnehmer statt.

Der BDÜ Bayern war zum ersten Mal als Aussteller und Sponsoringpartner mit dabei. Zahlreiche Besucher fanden den Weg zum strategisch gut gelegenen Stand des Landesverbands.

Auf großes Interesse stieß u. a. die BDÜ-Onlinedatenbank, die den meisten Standbesuchern bisher nicht bekannt war. Die Übersetzer/Untersetzer-Bierdeckel mit dem Link zur Onlinesuche und auch die BusinessKnigges für diverse Länder fanden begeisterte Abnehmer.

© BDÜ Bayern

Das kompetente Beratungsteam des BDÜ Bayern am gut ausgestatteten Info-Stand (v.l.n.r.):
Holker Schuster, Tanja Bauer, Manuela Wilpert


#BlühBDÜ in BaWü: Umwelt-Engagement als Blumenwiesenpaten

Am 14. Juni überreichte Lilli Wahli (im Bild links), Projektmanagerin des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, Vertreterinnen des BDÜ Baden-Württemberg bei einem Pressetermin die Patenschaftsurkunde für eine Blumenwiese.

Ideengeberin für das Engagement war Regina Bauch (im Bild links Mitte), Co-Leiterin der BDÜ-Regionalgruppe Baden-Baden/Karlsruhe. „Wir wollen uns aktiv für die Region und für den Natur- und Insektenschutz einsetzen“, betonte sie. „Deshalb ist der Naturpark mit seinem Projekt ein idealer Partner für uns.“

© Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

„Unsere Mitglieder sind ja nicht nur auf Industrie, Wirtschaft und Recht spezialisiert, sondern auch auf viele andere Fachgebiete wie Botanik, Umwelt oder Landschaftspflege“, ergänzte die 2. Vorsitzende des LV Regina Seelos (3.v.l.), die zusammen mit der Co-Leiterin der RG Freiburg Jessica Wallace (im Bild rechts) ebenfalls zur symbolischen Urkundenübergabe an der blühenden Wildblumenwiese in Baden-Baden-Steinbach gekommen war. Die Wiese war im Rahmen des Projekts Blühender Naturpark im letzten Herbst gemeinsam mit der Stadt und mit Kindern der Grundschule Steinbach angelegt worden.

Darüber hinaus hat der Landesverband seine Mitglieder unter dem Motto #BlühBDÜ dazu aufgerufen, eine dezentrale Blumenwiese anzulegen, und zwar überall dort, wo diese zuhause sind. Dafür waren auf der JMV im März extra Samentütchen des Naturparks verteilt worden. Das Blühen und Gedeihen kann auf einer eigens für dieses Projekt eingerichteten Internetseite mitverfolgt werden.

Aus der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft
Icon BDÜ-Webinare

Aktuelle Webinare zu ausgewählten Themen

Pack die Weiterbildung ein – auch mobil immer auf neustem Stand:

Stimmt's? – Klangvoll sprechen und professionell ankommen
01.07.2019:
Teil 1: Die Basics: Theorie und etwas Praxis. Gute Vorbereitung ist alles!
03.07.2019:
Teil 2: Beim Sprechen: Stimmvolumen und Sprechtempo. Verausgaben Sie sich nicht!
04.07.2019:
Teil 3: Das i-Tüpfelchen: Artikulation und Modulation. Jetzt geht´s ums Detail!


Webinarreihe „Finanzthemen für Dolmetscher und Übersetzer“
09.07.2019:
Bankenaufsicht und -regulierung – Eine Einführung
11.07.2019:
Sustainable Finance – Eine Einführung


09.+16.+23.07.2019:
Gesellschaftsrecht für Übersetzer*innen und Dolmetscher*innen
Kombiwebinar an 3 Terminen (s. o.)


Webinarreihe „Medizinische Übersetzer“
16.07.2019:
Diabetes mellitus: Risikofaktoren und Folgeerkrankungen

Schreibstil im technischen Englisch
08.07.2019:
Develop a clear writing style
11.07.2019:
Avoid substantival expressions
15.07.2019:
Avoid using the passive voice
18.07.2019:
Each sentence should communicate only one thought
22.07.2019:
Übungsstunde
25.07.2019:
Avoid amputated sentences
29.07.2019:
Word order in technical English


Webinare zum Thema Interkulturelle Kommunikation
24.07.2019:
Stereotype und Vorurteile
30.07.2019:
Vielfalt der arabischen Sprach(en)-Welt

Neben diesen nützlichen Online-Weiterbildungsangeboten können auch die bewährten kostenlosen Webinarreihen zu SDL Trados, memoQ, STAR Transit und Across auf der Website unter BDÜ-Webinare gebucht werden.

Für weiterführende Auskünfte können Sie sich zudem gerne an service@bdue.de wenden.


Neuerscheinungen x 3: Kundensicht, Dolmetschen und Studio 2019

© BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH


Im BDÜ Fachverlag erscheint in wenigen Tagen das knapp 300 Seiten starke Buch
Through the Client’s Eyes
How to Make Your Translations Visible

Autor Valerij Tomarenko zeigt in diesem Ratgeber praxisnah, wie Übersetzer die Qualität ihrer Dienstleistung und den damit verbundenen Mehrwert für den Kunden erkennbarer machen können, indem sie ihre eigene Arbeit aus dem Blickwinkel der Kunden betrachten.

Mit dieser Herangehensweise ist man als Übersetzer nicht jemand, der einfach Ausgangstexte in Zieltexte verwandelt – und verrichtet nicht Arbeit, die aus Sicht des Kunden eigentlich doch viel günstiger mit maschineller Übersetzung erledigt werden könnte. Schritt für Schritt wird erläutert, wie man als Übersetzer die Kommunikation der Kunden unter Einbeziehung grafischer Elemente professionell visualisiert und sich so einen Wettbewerbsvorteil verschafft und letztlich beruflich erfolgreich positioniert.

Das Buch erscheint in englischer Sprache und kann jetzt auf der Website des Fachverlags bestellt werden, wo eine Leseprobe inkl. Inhaltsverzeichnis Lust auf mehr macht.

Neuerscheinungen im August, die ab sofort zum vergünstigten Subskriptionspreis vorbestellt werden können:

Julia Gätjens, Bea Luz, Sarah Osterberg (Hrsg.)
Handbuch Dolmetschen
350 Seiten, Subskriptionspreis: 25 € (regulär ab 1. August: 37 €)

Renate Dockhorn
SDL Trados Studio 2019 für Einsteiger und Umsteiger
750 Seiten, Subskriptionspreis: 39 € (regulär ab 1. August: 49 €)
 


Qualifizierte BDÜ-Dolmetscher fürs Gesundheits- und Gemeinwesen: Jetzt ins Verzeichnis für Community Interpreting eintragen lassen!

Mit dem im Beitrag weiter oben erwähnten Positionspapier zum Dolmetschen im Gesundheitswesen klärt der BDÜ u. a. über die Probleme und Schwierigkeiten beim Einsatz von Laiensprachmittlern in verschiedenen Gesprächssituationen auf. Der Bedarf an Dolmetschern für bestimmte, insbesondere von Geflüchteten oder Migranten gesprochene Sprachen und Einsatzbereiche im Gesundheits- und Gemeinwesen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, und Kommunen sowie Institutionen greifen zunehmend auf Laiendolmetscherpools zurück, da ihnen andere Angebote meist nicht bekannt sind.

Um ihnen die Suche nach qualifizierten Dolmetschern zu erleichtern, wird das BDÜ-Verzeichnis Dolmetschen im Gesundheits- und im Gemeinwesen (Community Interpreting) jetzt neu aufgelegt. Erfahrene BDÜ-Mitglieder, die in diesem Bereich tätig sind, können sich noch bis zum 15. Juli für einen geringen Unkostenbeitrag in die Liste eintragen lassen und so auch dazu beitragen, dass Qualität und Professionalität als notwendiges Kriterium stärker ins Bewusstsein der Auftraggeber rückt.
 

Aus der Branche

Berliner Grafikerin gewinnt FIT-Posterwettbewerb zum Internationalen Tag des Übersetzens

Auch in diesem Jahr hatte der Weltdachverband der Übersetzer, Dolmetscher und Terminologen FIT (Fédération Internationale des Traducteurs) einen Wettbewerb für die Gestaltung des Plakats zum Internationalen Tag des Übersetzens ausgeschrieben, mit dem der Aktionstag am 30. September auf der ganzen Welt beworben werden soll. In Anlehnung an das von UNO und UNESCO ausgerufene Jahr der indigenen Sprachen lautet das FIT-Motto diesmal Übersetzung und indigene Sprachen.

Gewonnen hat den Posterwettbewerb die Grafikdesignerin Claudia Wolf aus Berlin mit der farbenfrohen Darstellung eines weitverzweigten Sprachenbaumes. Mehr dazu auf der FIT-Website.

Auch der BDÜ informiert in Kürze wieder auf seiner Webplattform über die Veranstaltungen und Aktionen zum Weltübersetzertag.


Neuer dualer Studiengang Translation Management am SDI

Die Hochschule für Angewandte Sprachen des SDI in München startet am 1. Oktober mit dem dualen Master Translation Management einen neuen dreisemestrigen Studiengang.

Dieser ist berufsbegleitend konzipiert, d. h. es sind pro Semester nur drei Präsenzphasen (im ersten z. B. 1.–5.10.2019, 26.–31.10.2019 und 24.–28.02.2020) vorgesehen. Eine Voraussetzung für die Einschreibung ist ein Beschäftigungsverhältnis mit einem kooperierenden Praxispartner über die gesamte Studiendauer von 3 Semestern. Die Hochschule vermittelt zudem auch interessierte Kandidaten, die noch keinen Praxispartner haben. Angestellte Übersetzer, deren Arbeitgeber eine solche Fortbildung unterstützt, können sich ebenfalls bewerben. Gemäß Website können unter bestimmten Bedingungen auch freiberufliche Übersetzer zu dem Studiengang zugelassen werden.

Online-Doktorandenprogramm zur Forschungsmethodik

Auch in diesem Jahr bietet die Universität Genf ihren Fernstudienkurs Research Methods in Translation and Interpreting Studies: Foundations and Data Analysis an. Noch bis zum 1. September können sich (künftige) Doktoranden der Translations-/Dolmetschwissenschaften und weitere interessierte Wissenschaftler für das Online-Programm registrieren.

Der 1. Teil des zweiteiligen Kurses startet am 30. September (die virtuelle Plattform ist ab dem 23. September geöffnet) und findet in englischer Sprache statt. Hier werden in 5 Modulen bis zum 20. Januar 2020 die Grundlagen der wissenschaftlichen Forschungsmethodik für Übersetzungs- und Dolmetschstudien vermittelt. Darauf baut im Anschluss der im März beginnende 2. Teil des Kurses auf. Ausführliche Informationen zu den Inhalten, die Programmbroschüre und das Anmeldeformular gibt es auf der Website (EN).


17. Machine Translation Summit im August in Dublin

Die von der European Association for Machine Translation (EAMT) vom 19. bis 23. August in Dublin organisierte Konferenz beschäftigt sich in vier Themensträngen, darunter einem speziell für Übersetzer, mit maschineller Übersetzung. Der Weltdachverband FIT (Fédération Internationale des Traducteurs) hat eine vergünstigte Teilnahmegebühr für die Einzelmitglieder seiner Mitgliedsverbände ausgehandelt. Wie diese trotz bereits abgelaufener Frühbucherfrist bei der Registrierung in Anspruch genommen werden kann, ist in MeinBDÜ nachzulesen. 

Call for Papers für 5. Ausgabe von Elia Together

Die vom Verband der europäischen Sprachdienstleistungsunternehmen Elia organisierte Konferenz findet am 27./28. Februar 2020 in Mailand statt und steht unter dem Motto Better Together. Die Veranstalter haben sich zum Ziel gesetzt, freiberufliche Übersetzer und Dolmetscher mit Unternehmen der Branche zusammenzubringen. Bis zum 15. Juli können dazu im Rahmen des Call for Papers Vortragsvorschläge zu den Themenkomplexen „Best practice for freelancers and LSPs“ sowie „Looking ahead: trends and tools“ eingereicht werden.


Master-Studierende bitten um Beteiligung an Online-Umfragen

Im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Universität Wien analysiert Lise Guenat die Bedürfnisse von Übersetzerinnen und Übersetzern hinsichtlich Terminologiemanagement und Terminologiemanagementsoftware.
Für die empirische Forschung dazu hat sie eine Umfrage zusammengestellt.

Die Beantwortung des auf Deutsch verfassten Fragebogens, der noch bis zum 7. Juli online ohne Registrierung ausgefüllt werden kann, dauert etwa 20 bis 30 Minuten.

Ebenfalls um Unterstützung bittet Maximilian Ciasto: Für seine Masterarbeit Qualität im Konferenzdolmetschen an der Heriot-Watt University in Edinburgh, wo er im Masterstudiengang MSc Interpreting eingeschrieben ist, hat er eine Umfrage entworfen, um damit die für die Arbeit notwendigen Primärdaten zu erfassen.

Auch diese Umfrage kann online ausgefüllt werden und die Beantwortung dauert nach Angaben des Verfassers rund 10 bis 15 Minuten.


Download: Präsentationen zu „Innovation in audiovisuellen Medien“

Wie in unserer April-Ausgabe angekündigt hatten ZDF Digital und das Tra&Co Center der Johannes Gutenberg-Universität Mainz am 24. Mai im Rahmen der Reihe Language meets Technology zu einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde zum o. g. Thema nach Mainz geladen. Experten von DFKI, IRT, dem flämischen Fernsehen, ARTE, dem ZDF, der EU und dem Fraunhofer-Institut erörterten hier die Auswirkungen des digitalen Wandels und KI-getriebener Innovationen auf audiovisuelle Inhalte und mögliche Anwendungsfälle für Unternehmen.

Die Präsentationen zu der Veranstaltung (zum Teil auf Deutsch, zum Teil auf Englisch) sind nun frei im Netz verfügbar und können auf der Website heruntergeladen werden:
www.compass-subtitling.com/lmt.
 

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