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Liebe Leserinnen und Leser,

auch in unserer März-Ausgabe wollen wir Sie umfassend informieren und Ihnen einen Überblick über die Entwicklungen im Verband und in der Branche geben.

Das erste Frühlingserwachen nutzten gleich mehrere BDÜ-Landesverbände zum Bilanzziehen bei ihren Mitgliederversammlungen; nun starten sie motiviert in ein weiteres Jahr voller spannender Aufgaben im Engagement für ihre Mitglieder und unsere Berufe. Einer der Höhepunkte im Verbandsjahr ist eindeutig die große Fachkonferenz im November, für die die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen.

Diese und weitere interessante Themen haben wir für Sie zusammengestellt und freuen uns wie immer über Kommentare per Mail an die Redaktion oder in unserem internen Forum MeinBDÜ.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht im Namen der Redaktion
Réka Maret

 

Aus dem Bundesvorstand

Logo BDÜ Konferenz 2019

BDÜ-Fachkonferenz 2019
Der Branchentreff im Herbst:
Erste Programm- und Anreiseinfos

Keine leichte Aufgabe für die Mitglieder der Programmkommission: Aus rund 120 Abstracts zum Konferenzthema „Übersetzen und Dolmetschen 4.0 – Neue Wege im digitalen Zeitalter“ galt es auszuwählen. Dazu trafen sich die Verantwortlichen am Veranstaltungsort in Bonn. Eine auf der Konferenz-Website veröffentlichte Übersicht zu den angenommenen Vorschlägen ist für den heutigen Tag (Versand des Newsletters) angekündigt. Das vorläufige, nach verschiedenen Themen- und Zeitblöcken zusammengefasste Programm soll Ende April erscheinen.

Das Organisationsteam kümmert sich gleichzeitig auf Hochtouren um das begleitende Rahmenprogramm, das sich ebenfalls sehen lassen kann. Zu den Unterkunfts- und Anreisemöglichkeiten hält die Website Informationen bereit. Im Maritim Hotel Bonn wurde ein Zimmerkontingent zu Sonderkonditionen für die Konferenzteilnehmer reserviert. Die Buchungsbedingungen können nach erfolgter Anmeldung im internen Teilnehmerportal eingesehen werden. Dort findet sich auch eine praktische Pinnwand zum Netzwerken, über die beispielsweise Fahrgemeinschaften, Treffen oder via Online-Zimmerbörse Übernachtungsalternativen organisiert werden. Im aktuellen MDÜ 1/19 sind alle Informationen übersichtlich zusammengestellt. Online bietet ein Zeitplan mit wichtigen Eckdaten Orientierung.

Mit spannenden Vorträgen, Seminaren und Workshops zur Zukunft des Übersetzens und Dolmetschens ist die Fachkonferenz vom 22. bis 24. November ein exklusives Branchenevent, das man auf keinen Fall verpassen sollte. Am besten also gleich hier anmelden und mit den praktischen im Download verfügbaren E-Mail-Signaturen Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt zur Teilnahme einladen.
Wir sehen uns in Bonn!


Stellungnahme des BDÜ zur JVEG-Novellierung

Anfang des Monats hatte Vizepräsidentin Dr. Thurid Chapman als BDÜ-Vertreterin im Sachverständigen-Beirat Gelegenheit, im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz die Position des BDÜ im Hinblick auf eine künftig anstehende Novellierung der Vergütungsregelungen des JVEG (Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz) zu erläutern.

Der BDÜ plädiert hier in erster Linie für eine Streichung des § 14 (ermöglicht Ausnahmen per Rahmenvereinbarung), der auch nach Meinung anderer Dolmetscher- und Übersetzerverbände eine deutlich qualitätsmindernde Preiserosion bei den Leistungen für Justiz- und Polizeibehörden zur Folge hat und damit an anderer Stelle gewährte Honorarerhöhungen zunichtemacht.

In der Konsequenz führe die übliche Anwendungspraxis des § 14 mit seinen den ursprünglichen Intentionen des Gesetzgebers zuwiderlaufenden Bedingungen dazu, dass immer mehr qualifizierte Dolmetscher und Übersetzer keine Möglichkeit mehr sehen, ihre Tätigkeit unter diesen Bedingungen wirtschaftlich angemessen auszuüben und infolgedessen die Qualität der Verdolmetschungen und Übersetzungen in der Justiz leidet.

Die Inhalte der Stellungnahme des BDÜ sind auch im Positionspapier „Zu den Vergütungsregelungen für Dolmetscher und Übersetzer im JVEG“ nachzulesen.

Video- und Telefondolmetschen verstärkt im Fokus

Das sogenannte Remote Interpreting (Dolmetschen via Telefon- oder Videoverbindung) findet immer weitere Verbreitung. Nicht nur Ämter oder Kliniken nutzen zunehmend die moderne Technik, inzwischen führen sogar Justiz- und Strafvollzugsbehörden nach ersten Pilotphasen entsprechende Modelle ein. Bei allen Vorteilen wie einer schnellen – oder überhaupt – Verfügbarkeit der Dolmetscher, insbesondere auch solcher für wenig verbreitete Sprachen, dürfen die kommunikativen Nachteile dieser Art des Dolmetschens und die Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen unter solchen erschwerten Umständen nicht außer Acht gelassen werden. Diese sind im Positionspapier des BDÜ „Zum Telefon- und Videodolmetschen im Gemein- und im Gesundheitswesen“ übersichtlich zusammengefasst.

In bestimmten Settings können Video- und Telefontechnik durchaus probate Hilfsmittel sein. Eine Verständigung mittels möglichst qualifizierter Dolmetscher ist – gerade in dringenden Fällen – immer besser, als wenn die Beteiligten überhaupt nicht miteinander kommunizieren können.

In jeglichen für Leib und Leben kritischen oder rechtlich bzw. verfahrensrelevanten und einigermaßen planbaren Situationen ist jedoch die Vor-Ort-Verdolmetschung vorzuziehen. Unabhängig davon, wo das Gespräch stattfindet, ist aber vor allem anderen die fachliche Qualifikation der dolmetschenden Person entscheidend.

Mehr dazu sowie zur Vernetzung der Berufsverbände und verschiedener Initiativen auch auf internationaler Ebene ist hier nachzulesen.


Sprachliche Hürden in der Schwangerschaftsberatung mit Geflüchteten: Neue Bundesreferentin vertritt BDÜ bei Fachkongress

Kurz vor Redaktionsschluss berichtet die seit Januar als BDÜ-Bundesreferentin für das Dolmetschen im Gemeinwesen tätige Birsen Acar ganz aktuell vom Kongress „beraten.lotsen.helfen.“ des Bundesverbands donum vitae in Berlin. Die Tagung am 28. März stand ganz im Zeichen des im Mai 2016 gestarteten Modellprojekts „Schwangerschaft und Flucht“.

Im Rahmen der zum Projektabschluss präsentierten Ergebnisse hielt die BDÜ-Vertreterin gemeinsam mit Projektreferentin Sabrina Miebach einen Vortrag zur sogenannten Beratungstriade, also zu den Besonderheiten in der Dreierkonstellation, die sich bei einem Beratungsgespräch mit fremdsprachigen Hilfesuchenden unter Beteiligung einer Dolmetscherin ergeben. Acar erläuterte dabei, wie die vom BDÜ speziell für in diesem Bereich tätige Behörden, Vereine und ähnliche Institutionen ausgearbeiteten Angebote zur Basis-Sensibilisierung von Laiensprachmittlern eine allererste Orientierung für diese äußerst sensible und verantwortungsvolle Tätigkeit bieten können.

© Sabrina Miebach, donum vitae e.V.

Sabrina Miebach und Birsen Acar beim Kongress

Ihre fachliche Expertise konnte sie auch im Anschluss bei der Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Beratung einbringen.

Acars Fazit: „In allen für die Gesundheit entscheidenden und rechtlich relevanten Situationen ist die Kommunikation das Ausschlaggebende. Hier muss auf alle Fälle die Sicherheit Vorrang vor den Kosten haben. Die Qualifizierung der hinzugezogenen Sprachmittlerinnen spielt daher eine zentrale Rolle.“


Doch keine Schließung des Sprachschwerpunkts Russisch am IALT?

Vor gut einem Monat hatten Studierende des Instituts für angewandte Linguistik und Translatologie (IALT) der Universität Leipzig auf der Online-Plattform change.org eine Petition gegen die Schließung des Sprachschwerpunkts Russisch gestartet. Zu den Hintergründen für eine geplante Schließung gab es keine offizielle Stellungnahme der Universitätsleitung, vermutet werden finanzielle Überlegungen.

Der BDÜ, dem der Erhalt von Studiengängen für eine fundierte Ausbildung von Übersetzern und Dolmetschern naturgemäß ein zentrales Anliegen ist, hat sich sowohl im Namen des Bundesvorstands als auch aus den Mitgliedsverbänden, insbesondere der Landesverbände Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern (s. u.), mit mehreren Schreiben für die Beibehaltung der Studienmöglichkeit stark gemacht.

Gemäß einer am 28. März von der Petitionsinitiatorin veröffentlichten Meldung habe sich der Fakultätsrat der Philologischen Fakultät inzwischen mehrheitlich für die Beibehaltung des Fachs Russisch als einen Schwerpunkt in den Studiengängen BA Translation, MA Konferenzdolmetschen und MA Translatologie ausgesprochen. Laut der hochschulpolitischen Sprecherin bemühe sich das Rektorat derzeit, zusammen mit der Fakultät im Rahmen der verfügbaren Ressourcen tragfähige Lösungen für die Fortsetzung des Lehrangebots zu finden. Die Petition läuft übrigens noch und kann weiterhin unterzeichnet werden.


Exklusiv für BDÜ-Mitglieder: 35 % Rabatt auf alle SDL-Lizenzen

Eine BDÜ-Mitgliedschaft zahlt sich in vielerlei Hinsicht aus: Nicht nur die Schlagkraft einer großen Berufsgemeinschaft ist auf politischer und wirtschaftlicher Ebene von Bedeutung. Auch im Geldbeutel machen sich die zahlreichen Vorteile konkret bemerkbar. So beispielsweise auch beim Kauf von Software und im Berufsalltag hilfreichen (digitalen) Werkzeugen. Wie Jerzy Czopik, BDÜ-Vizepräsident für Übersetzungstechnologie und CAT-Tools, berichtet, erhalten BDÜ-Mitglieder nun auf sämtliche Lizenzen von SDL einen Nachlass von 35 %. Weitere Informationen, auch zu den kostenlosen E-Learning-Angeboten für Neulinge, und die Bestellbedingungen können Mitglieder in MeinBDÜ nachlesen.
 

Aus den Mitgliedsverbänden

Gut besucht: Jahresmitgliederversammlungen mit Frühjahrsschwung

Gleich fünf BDÜ-Landesverbände hielten zum Frühlingsbeginn im März ihre jährlichen Mitgliederversammlung ab, vier von ihnen am vorletzten Wochenende des Monats. So hatten zahlreiche Mitglieder Gelegenheit, sich über die Arbeit ihrer Berufsvertretung vor Ort zu informieren und die weitere Entwicklung mitzubestimmen.
 

JMV in Baden-Württemberg: BDÜ als Brückenbauer in Diskussion um Einsatz qualifizierter Dolmetscher bei Polizei und Gerichten

Auch beim BDÜ Landesverband Baden-Württemberg stand am 23. März die jährliche Mitgliederversammlung an. Bereits früh zeichnete sich eine hohe Teilnehmerzahl ab, was sicherlich auch auf das hochaktuelle Thema der im Rahmen der Versammlung stattfindenden Podiumsdiskussion zurückzuführen war. Unter der Moderation von BDÜ-Vizepräsident Simon Diez diskutierten Vertreter aus Justiz und Politik des Landes mit BDÜ-Verantwortlichen wie Vizepräsidentin Dr. Thurid Chapman über die von allen Teilnehmern festgestellten Schwachstellen bei der Bestellung von Dolmetschern und Übersetzern für Polizei und Gerichte. Das Gesprächsformat erwies sich als besonders fruchtbar, kam es hier doch zum ersten Mal zum Austausch unterschiedlicher in dem Bereich tätiger und an den Verfahren beteiligter Akteure. Ein vom Verband initiierter Brückenschlag mit Zukunft also: Vor einem interessierten Publikum meist selbst betroffener Berufsvertreter wurden konkrete Lösungsansätze diskutiert und erste Schritte zu deren Umsetzung verabredet. So sollen Missstände wie die speziell bei den Polizeibehörden in Rahmenverträgen oft deutlich unter den JVEG-Sätzen liegenden Honorare (s. auch Beitrag oben zur JVEG-Novellierung) möglichst schnell behoben werden, damit die Verfahren nicht wegen leider immer wieder festzustellender mangelnder Qualität der Sprachdienstleistung unnötig verlängert und damit letztlich die vermeintlichen Einsparungen doch noch zum Kostentreiber werden.

Von Diskussionsteilnehmer Nico Weinmann, Rechtsanwalt und Abgeordneter im baden-württembergischen Landtag, getwittertes Fazit: „Gut ausgebildete, fachlich qualifizierte Dolmetscherinnen und Dolmetscher sind für einen funktionierenden Rechtsstaat in einer zunehmend heterogenen Gesellschaft unerlässlich und verdienen Wertschätzung und eine angemessene Vergütung!“ Ausführlicheres zu der von allen Seiten für ihre konstruktive Atmosphäre gelobten Veranstaltung kann im Bericht des Landesverbands nachgelesen werden.

Bei der eigentlichen Mitgliederversammlung wurde zudem Elisabeth Herlinger (Beeidigte Dolmetscher und Übersetzer) für eine weitere Amtsperiode wiedergewählt, womit der gesamte Vorstand mit Matthias Haldimann (1. Vorsitzender), Regina Seelos (2. Vorsitzende), Alexander Jelinek (Schatzmeister), Leonie Gohl (Aus-/Weiterbildung) und Barbara Sabel (Verbandsmarketing) seine engagierte Arbeit in unveränderter Zusammensetzung fortführt. Der Verlauf des ereignisreichen Tages konnte auch auf dem Twitter-Kanal des LV Baden-Württemberg „live“ mitverfolgt werden.

© BDÜ Baden-Württtemberg

v.l.n.r: Matthias Haldimann (BDÜ BW), Michael Lotz (Ministerialdirigent im Landesjustizministerium), Dr. Thurid Chapman (BDÜ), Ute Baisch (Vorsitzende der 1. Großen Strafkammer am Landgericht Stuttgart),
Martin Stirnweiss (Rechtsanwalt), Nico Weinmann (Rechtsanwalt und stellv. FDP/DVP-Fraktionsvorsitzender im Landtag), Moderator Simon Diez (BDÜ), Elisabeth Herlinger (BDÜ BW). Foto: BDÜ BW

Neue Zweite Vorsitzende im BDÜ Landesverband NRW

Der BDÜ Nordrhein-Westfalen war einer der vier Verbände, die am vorletzten März-Wochenende tagten. Die dortigen Verantwortlichen konnten sich über eine gut besuchte Mitgliederversammlung freuen und berichteten von einem sehr produktiven Tag voller konstruktiver Diskussionen, u. a. auch mit BDÜ-Präsidentin Norma Keßler.

Ein paar kleinere Veränderungen gibt es in der Vorstandsarbeit: Ronja Grebe ist aus privaten Gründen vorzeitig als 2. Vorsitzende zurückgetreten, bleibt dem LV aber als Mitglied einer AG auf Bundesebene und vorläufig als Kontakt zu den Hochschulen erhalten. In das damit vakant gewordene Amt der Vizevorsitzenden wurde Katja Althoff gewählt, die sich bereits seit Ende 2013 als Mitglied im Vorstand engagiert. Die Vorstandsmitglieder Claudia Henning und Caterina Saccani für die Ressorts Weiterbildung bzw. Öffentlichkeitsarbeit wurden für zwei weitere Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Die 1. Vorsitzende Ricarda Essrich, Schatzmeisterin Andrea Esters und die für das Dolmetschen und Übersetzen bei Gericht und den Strafverfolgungsbehörden zuständige Brigita Balkyte wurden bereits 2018 in ihre Vorstandsämter wiedergewählt.

Vorstand in Rheinland-Pfalz bei Mitgliederversammlung bestätigt

Ebenfalls am Samstag, dem 23. März, veranstaltete der BDÜ Rheinland-Pfalz seine diesjährige Mitgliederversammlung, zu der sich rund 50 Mitglieder in Bad Dürkheim einfanden.

Der bisherige Vorstand stellte sich zur Wiederwahl und wurde von der Jahresmitgliederversammlung in dieser Zusammensetzung bestätigt.

So bleibt Carola Striebel 1. Vorsitzende, das Amt der 2. Vorsitzenden hat weiterhin Julia Berghaus inne und auch Schatzmeister Holger Knoblauch führt seine Vorstandstätigkeit fort.

Unterstützt werden sie von einer ganzen Reihe von engagierten Referentinnen und Referenten in den unterschiedlichen Ressorts und natürlich der Leiterin der Geschäftsstelle Elisabeth Diaz Flores.

Mit den Gästen aus dem LV Hessen Clemens Rieg und Michael Schreck wurden mögliche Kooperationsfelder für die Zukunft diskutiert und BDÜ-Vizepräsident Ralf Lemster berichtete von seiner Tätigkeit im Bundesvorstand vor allem im Bereich der politischen Interessenvertretung und warb zudem vor Ort für die große Fachkonferenz im November in Bonn.

© BDÜ Nordrhein-Westfalen

Ladies in Blue v.l.n.r.: Claudia Henning, Katja Althoff, Caterina Saccani, Brigita Balkyte, Andrea Esters,
Ricarda Essrich

© BDÜ Rheinland-Pfalz

In der bisherigen Konstellation im Vorstandsamt bestätigt, v.l.n.r.: Holger Knoblauch, Carola Striebel,
Julia Berghaus

Erste gemeinsame Mitgliederversammlung nach Zusammengehen von BDÜ Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie neuer Facebook-Auftritt

Den Anfang im Versammlungsreigen hatte der BDÜ Sachsen gemacht, der schon am 16. März zur JMV nach Dresden geladen hatte. Bekanntlich hat die Mitgliederstärke des Landesverbands vor Kurzem zugenommen, nachdem eine Mehrheit der Mitglieder des zum Ende des vergangenen Jahres beschlussgemäß in Liquidation gegangenen BDÜ Landesverbands Sachsen-Anhalt das Angebot für einen Wechsel zu den Nachbarn wahrgenommen hatte (wir berichteten in unserer Februar-Ausgabe). So wurde auch über den ab 1. Januar 2020 geltenden Namen des aus der gemeinsam vorbereiteten Vereinigung dann hervorgehenden neuen Verbands abgestimmt. Nach eingehender Diskussion sprachen sich die Stimmberechtigten mehrheitlich für BDÜ Landesverband Ost aus.

Gewählt wurde in Dresden auch: Die 1. Vorsitzende Uta Stareprawo, ihre Vertretung und 2. Vorsitzende Anja Pleul sowie Schatzmeisterin Irina Heinitz wurden in ihren Ämtern bestätigt. Bianca Stolper kandidierte nach sechs Jahren im Vorstand nicht erneut und übergab das Ressort Aus- und Weiterbildung an die neu gewählte Mandy Borchardt. Lina Gerstmeyer, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit, war schon im vergangenen Jahr als Vorstandsmitglied wiedergewählt worden.

Über die Versammlung wurde auch auf der frisch gestarteten Facebook-Seite des Landesverbands berichtet, auf der auch in Zukunft fleißig über das Geschehen im und rund um den Verband informiert wird.
 

© BDÜ Sachsen

v.l.n.r.: Lina Gerstmeyer, Anja Pleul, Mandy Borchardt, Uta Stareprawo, Irina Heinitz

© BDÜ Mecklenburg-Vorpommern

Mitgliederversammlung des BDÜ Mecklenburg-Vorpommern in besonderem Ambiente

Klein, aber fein: Auch in Mecklenburg-Vorpommern wurde getagt

Das erste Frühlingswochenende nutzte auch der BDÜ Landesverband Mecklenburg-Vorpommern für seine Jahresmitgliederversammlung in Neubrandenburg. Als außergewöhnlichen Tagungsort hatte man sich dort das Neue Tor auserkoren. Der konstruktiven Diskussionsfreudigkeit in diesem speziellen Ambiente tat auch die eher übersichtliche Zahl der anwesenden Teilnehmer keinen Abbruch.

Die beiden langjährigen Vorstandsmitglieder Manfred Betke (1. Vorsitzender) und Ivica Ilić (Schatzmeister) wurden einstimmig für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. Nach dem Ausscheiden des 2. Vorsitzenden Dr. Hikmat Al-Sabty besteht der Vorstand des Landesverbands derzeit mit Christine Zornow (Öffentlichkeitsarbeit) und Bettina Lavagno (Weiterbildung) aus vier Mitgliedern, wobei man bestrebt ist, ein weiteres Mitglied zur Unterstützung in der Vorstandsarbeit zu gewinnen.

Von den Versammlungsteilnehmern wurde auch das Thema der möglichen Schließung des Sprachschwerpunkts Russisch am IALT in Leipzig angesprochen. Viele Mitglieder des Landesverbands haben dort ihr Studium absolviert und sich besorgt über die Pläne gezeigt. So wurde gemeinsam ein Appell für die Erhaltung des Studiengangs verfasst und vom Vorstand an die Verantwortlichen geschickt. Mehr zur aktuellen Entwicklung diesbezüglich im gesonderten Beitrag weiter oben.
 

Aus der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft
Icon BDÜ-Webinare

Aktuelle Webinare zu ausgewählten Themen

Weiterbildung bequem von überall her:

02.04.2019:
Einführung in die Grundlagen der Terminologiearbeit

12.04.2019:
Grundlagen von Remote Simultaneous Interpreting

29.04.2019:
Verfassungsrechtliche Grundlagen des Datenschutzes – Teil 1


Webinare zum Literarischen Übersetzen

03.04.2019:
Ein Überblick – Teil 1: Buchmarkt und Ablauf eines Buchprojekts
10.04.2019:
Ein Überblick – Teil 2: Honorar und Vertrag
17.04.2019:
Ein Überblick – Teil 3: Charakteristika, Berufsständisches
24.04.2019:
Besser Übersetzen – Teil 4: Neologismen

Webinarreihe „Einführung in die Elektrotechnik

04.04.2019:
Messtechnik – Messgeräte
11.04.2019:
Moderne PC-Technik


Übersetzen von Gerichtsdokumenten und Dolmetschen vor Gericht RU-DE

Einführung: 09.04.2019
Übersetzen von Gerichtsdokumenten
Teil 1: 16.04.2019, Teil 2: 30.04.2019

Neben diesen nützlichen Online-Weiterbildungsangeboten können auch die bewährten kostenlosen Webinarreihen zu SDL Trados, memoQ, STAR Transit und Across auf der Website unter BDÜ-Webinare gebucht werden.

Für weiterführende Auskünfte können Sie sich zudem gerne an service@bdue.de wenden.


Rechtspraxis vor Ort: Italien

© ermess/Fotolia.com

Italienisches Recht lernen, erleben, verstehen in Forlì:
Zivilprozessrecht in Italien und Deutschland

Der BDÜ Fachverlag weist noch einmal auf die Erweiterung seiner beliebten Vor-Ort-Reihe zu länderspezifischen Rechtsthemen hin: Nach dem gleichen Konzept wie für Großbritannien, Spanien und Frankreich wurde in Kooperation mit der Universität Bologna und dem Dipartimento di Interpretazione e Traduzione in Forlì ein Angebot für die italienische Rechtssprache entwickelt. Schwerpunkt des Präsenzseminars vom 1. bis 3. Juli 2019 ist das Zivilprozessrecht in Italien und Deutschland.

Die Veranstaltung ist eine Kombination aus wissensvermittelndem Seminar und praktischem Workshop und ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen exklusiven Einblick in die aktuelle italienische Rechtspraxis.

Eine gute Gelegenheit also, um in der bezaubernden Emilia-Romagna im oberitalienischen Forlì nahe Bolgona nicht nur das Fachwissen zum italienischen Recht, sondern auch das kollegiale Netzwerk auszubauen. Also am besten gleich hier anmelden – die Buchungsfrist läuft nur noch bis zum 30. April!

Nicht verpassen: Eintrag in die BDÜ-Fachliste Medizin

Ein Fachgebiet, das auch im Bereich Sprachdienstleistungen regelrecht boomt, ist die Medizin. Der BDÜ setzt sich mit viel Initiative dafür ein, dass Auftraggeber auch auf diesem hochsensiblen Gebiet mit qualifizierten Übersetzern und Dolmetschern zusammenarbeiten und verweist dazu u. a. auf die BDÜ-Fachliste „Medizin, Pharmazie und Medizintechnik“.

Für alle Verbandsmitglieder mit diesem Fachgebiet, die schnell und unkompliziert entsprechend ihrer Sprachkombination oder Spezialisierung gefunden werden wollen, empfiehlt sich daher der Eintrag in die neue Ausgabe für 2019/2020. Noch bis zum 7. April kann dieser hier online gebucht werden. 

Die aktualisierte Fachliste wird in gedruckter Form an mehr als 4.000 ausgewählte Empfänger (Krankenhäuser, Behörden, Institutionen und Verbände im Gesundheitswesen, aber auch Hersteller medizinisch-technischer Produkte) versandt sowie auf Kongressen und Messen verteilt.

Selbstverständlich steht das Verzeichnis – wie alle anderen BDÜ-Fachlisten – auch als kostenloser PDF-Download auf der Verbandswebsite zur Verfügung.

Die Liste, die neben den Kontaktdaten der Sprachexperten auch wertvolle Tipps für Auftraggeber bereithält, wird nicht nur mit Anzeigen in auflagenstarken Fachzeitschriften, sondern auch per Pressemitteilung an eine Reihe von einschlägigen Fachmedien beworben.

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