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Liebe Leserinnen und Leser,

der September ist für Übersetzer und Dolmetscher ein geschäftiger Monat. Nicht nur, weil für gewöhnlich dann die Aufträge nach den für viele oft ruhigeren Sommertagen wieder anziehen, sondern auch weil die Berufe weltweit mit dem Hieronymustag gefeiert werden. Seit letztem Jahr sogar hochoffiziell als „UN International Translation Day“.

Ganz im Sinne dieser Verbindungen über die eigenen Landesgrenzen hinaus und der weltweiten Solidarität beteiligt der BDÜ sich auch an der Red-T-Kampagne zum Schutz von zivilen Dolmetschern und Übersetzern in Krisen- und Kriegsgebieten.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen in unserer aktuellen Ausgabe.
Wie immer freuen wir uns natürlich auf Post an die Redaktion oder eine Nachricht in unserem internen Forum MeinBDÜ.

Einen schönen Hieronymustag wünscht im Namen des Newsletterteams
Réka Maret

Aus dem Bundesvorstand

Große BDÜ-Umfrage zu den Preisen für Übersetzungs- und Dolmetschleistungen gestartet

Drei Jahre nach der Erstellung des letzten Honorarspiegels führt der BDÜ erneut seine große, über den Verband hinausgehende Umfrage zu Honoraren und Gehältern auf dem Markt für Übersetzungs- und Dolmetschleistungen durch. Zur Anpassung an die geänderten Markt- und Arbeitsbedingungen wurden – auch auf Anregung der Mitglieder – diverse Fragen aktualisiert. Abgefragt werden, wie jedes Mal, die im Vorjahr erzielten Honorare und Gehälter – im aktuellen Fall also die Zahlen des vergangenen Jahres 2017.

BDÜ-Vizepräsident Ralf Lemster erklärt: „Zur Teilnahme aufgerufen sind nicht nur BDÜ-Mitglieder, sondern alle, die mit qualifizierten Übersetzungs- und Dolmetschleistungen ihr Geld verdienen.“ Je mehr professionelle Berufsvertreter teilnehmen, desto aussagekräftiger und belastbarer sind die Ergebnisse.

Die Fragebögen zur Honorar- und Gehaltserhebung für das Jahr 2017 sind nun online:

BDÜ-Honorarumfrage für Freiberufler

BDÜ-Gehaltsumfrage für Angestellte

Sämtliche Daten werden selbstverständlich anonym erhoben, persönliche Daten werden nicht erfasst.

Die Links finden Mitglieder auch in MeinBDÜ, Nicht-Mitglieder werden über die Social-Media-Kanäle sowie auf der Website des Verbands angesprochen. Ausführlicher informiert auch das MDÜ in Ausgabe 4/2018.


Verbände fordern UN-Resolution zum Schutz von Dolmetschern und Übersetzern in Krisen- und Kriegsgebieten

Der internationale Dachverband FIT (Fédération Internationale des Traducteurs) hat seine Mitgliedsverbände dazu aufgerufen, die UN-Botschafter der jeweiligen Länder auf die Situation der zivilen Dolmetscher und Übersetzer in Krisen- und Kriegsgebieten aufmerksam zu machen.

In einer gemeinsamen Kampagne mit der NGO Red T und anderen großen Berufsverbänden fordert der BDÜ die Verabschiedung einer UN-Resolution zum Schutz dieser Kolleginnen und Kollegen, die vielerorts großen Gefahren zum Trotz wertvolle Hilfe leisten und nicht selten ihr Leben riskieren.

Das entsprechende Schreiben des BDÜ an den UN-Botschafter Dr. Christoph Heusgen erhält auch eine Reihe weiterer deutscher Politiker zur Kenntnis.
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Erfahrungsaustausch beim 7. Tag der Sprachendienste

Zum siebten Mal lud der BDÜ am 20. September zum Tag der Sprachendienste:
Rund 100 angestellte Übersetzer/-innen und Dolmetscher/-innen trafen sich hierzu im großen Saal des Frankfurter Spenerhauses.

Die Mitarbeiter institutioneller Sprachendienste von Behörden, Einrichtungen und Unternehmen aus der ganzen Bundesrepublik informierten sich bei interessanten Vorträgen und Podiumsdiskussionen. Auch der kollegiale Austausch kam beim intensiven Netzwerken natürlich nicht zu kurz.

Zwei große Themen prägten die fachliche Ausrichtung der Veranstaltung: die Auswirkungen der technologischen Entwicklungen auf die Arbeit in Sprachendiensten wie beispielsweise die Einbindung von maschinellen Übersetzungen sowie die Zusammenarbeit der Sprachendienste mit externen Kolleginnen und Kollegen.

Im Anschluss unterhielten sich BDÜ-Präsidentin Norma Keßler und die für die Bundesreferate der Angestellten zuständigen Beate Hampel (Wirtschaft) und André Lindemann (öffentlicher Dienst) mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über deren Wünsche und Erwartungen an den Berufsverband.


Neu berechnet fürs JVEG: Ungarisch wieder seltene Sprache

Die diesjährige Neuberechnung derjenigen Sprachen, die gemäß der 1%-Regel des BDÜ für die Zwecke des Justizvergütungs- und entschädigungsgesetzes (JVEG) als selten anzusehen sind, hat ergeben, dass Ungarisch wieder zu diesen Sprachen gehört. Als „selten“ gelten demnach Sprachen, für die weniger als 1 Prozent der in Deutschland allgemein beeidigten Übersetzer in der bundesweiten Beeidigtenliste geführt werden.

Mit Stand 21.09.2018 gab es laut Justizportal des Bundes und der Länder (www.justiz-dolmetscher.de) in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 24.108 allgemein beeidigte / öffentlich bestellte / allgemein ermächtigte Übersetzer, davon 233 für Ungarisch. Der BDÜ-Leitfaden zum JVEG wird entsprechend aktualisiert.

Aus den Mitgliedsverbänden

BDÜ-Aktionen zum Hieronymustag rund um den 30. September

© BDÜ Baden-Württemberg Zum Ende des Monats stehen Dolmetscher und Übersetzer auf der ganzen Welt wieder im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Bei zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen informieren sie die Öffentlichkeit über die Bedeutung ihrer Berufe für die weltweite Verständigung: Sie verbinden Menschen und Kulturen, sorgen für eine reibungslose Kommunikation in der Politik und im internationalen Wirtschaftsleben und öffnen Horizonte.

Auch der BDÜ präsentiert die Berufe in einer Reihe von Events direkt vor Ort: Landesverbände und Regionalgruppen haben dazu aufschlussreiche Gesprächsrunden, aufmerksamkeitsstarke Kampagnen und informative Aktionen umgesetzt.

Eine Übersicht der Aktionen gibt's im Netz unter www.hieronymustag.de.


Der Verband unterwegs: Tagungen und Messen mit BDÜ-Präsenz

Im Herbst herrscht bekanntlich reger Messe- und Konferenzbetrieb. Die passende Gelegenheit für die BDÜ-Mitgliedsverbände, bei verschiedenen Veranstaltungen Präsenz zu zeigen und für die Dienstleistungen der Mitglieder zu werben.

10. IHK-Außenwirtschaftstag NRW in Aachen

Gemeinsam mit dem Verband der Konferenzdolmetscher (VKD) im BDÜ klärte der Landesverband Nordrhein-Westfalen das international ausgerichtete Publikum zum Thema Einkauf von Sprachdienstleistungen auf.

Und natürlich auch darüber, wie in der BDÜ-Onlinedatenbank die passenden Dienstleister schnell und einfach gefunden werden.

Am BDÜ-Stand berieten ganz CI-konform Claudia Henning und Caterina Saccani vom NRW-Vorstand die Besucher.

Tickets für den Digital Future Congress in Essen

Beim Digital Future Congress am 8. November in der Messe Essen geht es unter dem Motto „Discover Business 4.0“ um die Digitalisierungsthemen für den Mittelstand. Entscheider, Führungskräfte und IT-Administratoren erhalten dort gebündelte Informationen zu den wichtigsten digitalen Trends und Lösungen.

Der BDÜ darf natürlich auch hier nicht fehlen: Daher ist der Landesverband NRW mit seinem Stand dabei und verschenkt aus diesem Anlass Eintrittstickets im Wert von 69 Euro (solange der Vorrat reicht).

Bei Interesse freut sich Caterina Saccani auf eine Mail an saccani@bdue.de.

Digitale Rechtspraxis: 27. Deutscher EDV-Gerichtstag in Saarbrücken

Unter dem Motto „Rechtspra­xis digital: Pro­bleme bewäl­ti­gen – Zukunft gestal­ten“ bot der 27. Deut­sche EDV-Gerichtstag vom 19. bis 21. September ein abwechslungsreiches Programm mit vielen interessanten Vorträgen. Thema waren u. a. die elektronische Kommunikation in der Justiz sowie die Entwicklungen von E-Justice in Europa.

Mit den Fachlisten Recht und weiterem Infomaterial im Gepäck klärte der BDÜ Landesverband Saar die Teilnehmer der Tagung an seinem Stand über die Leistungen der im Rechtsbereich tätigen BDÜ-Mitglieder und die Vorteile einer Beauftragung von qualifizierten Übersetzern und Dolmetschern auf.

Aus der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft

Wissen effizient verwalten

Übersetzer und Dolmetscher sehen sich jeden Tag mit der Aufgabe konfrontiert, Wissen und Fakten möglichst schnell und effektiv zu recherchieren, zu bewerten, zu verwenden und bestenfalls auch zu archivieren, damit es bei zukünftigen Arbeitsaufträgen wieder aufgefunden werden kann.

Intention des neu im BDÜ Fachverlag erschienenen Sammelbands „Wissensmanagement für Sprachmittler“ (Herausgeber: Manfred Braun) ist es, nach einer theoretischen Einführung in die Materie einige Aspekte beim Umgang mit Wissen im Detail darzustellen.

Mehr dazu auf der Website des Fachverlags.

Aktuelle Webinare zu ausgewählten Themen

Will man beim Herbststurm nicht hinaus, lernt sich's ganz leicht vom Schreibtisch aus:

Webinare zum Thema Recht

08.10.2018:
Französisches Familienrecht: Das Kind im französischen Familienrecht

15.10.2018:
Die französischen Strafgerichte

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Webinare zum Thema Medizin

12.10.2018:
Medizinische Übersetzer: Die medizinische Fachsprache und ihre Terminologie

01. + 05.11.2018:
Medizinische Übersetzer: Das Immunsystem (Kombi-Webinar)

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Weitere Webinare

10.10.2018:
Word aufgeweckt – Dokumentvorlagen II: Was weiter drin ist

Neben diesen nützlichen Online-Weiterbildungsangeboten können auch die bewährten kostenlosen Webinarreihen zu SDL Trados, memoQ, STAR Transit und Across auf der Website unter BDÜ-Webinare gebucht werden.

Für weiterführende Auskünfte können Sie sich zudem gerne an service@bdue.de wenden.

Aus der Branche

13. International Legal Forum

Die von der FIT Task Force for Legal Translation and Interpreting (FIT-ILF) in Kooperation mit ATICOM veranstaltete Konferenz vom 6. bis 8. September in Bonn stand unter dem Titel „Übersetzen und Dolmetschen im juristischen Bereich in der sich wandelnden Welt: Technologie – Outsourcing – Veränderungen“.

André Lindemann vertrat die für das Rechtsressort zuständige BDÜ-Vizepräsidentin Thurid Chapman und hielt am zweiten Konferenztag einen Vortrag zu den neuen Entwicklungen im juristischen Bereich als Herausforderung für die Verbandsarbeit.
Ein Kurzbericht fasst das zweitägige Konferenzgeschehen zusammen.

Marktumfrage in Belgien

Nicht nur der BDÜ führt regelmäßig eine Honorarbefragung durch (s. o.), auch die belgische Kammer der Übersetzer und Dolmetscher (CBTI-BKVT) hat sich in einer Tarifumfrage ein Bild vom Markt gemacht. Teilnehmen konnten sowohl freiberuflich als auch angestellt tätige Vertreterinnen und Vertreter der Berufe, die in Belgien niedergelassen sind oder für belgische Kunden arbeiten.

Die Ergebnisse der im Januar 2018 durchgeführten Erhebung liegen nun als ausführlicher Bericht vor, mit Informationen zu den praktizierten Tarifen, aber auch zur Mitgliedschaft in einem Berufsverband oder zur Nutzung technologischer Hilfsmittel.

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